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Hans Riegel ist tot Wie der Goldbär Haribo den Erfolg brachte

Der Herr der Bären ist gestorben: Seit 1946 leitete Hans Riegel das Familienunternehmen Haribo, das vor allem dank seiner Gummibären bekannt ist. Jetzt stellt sich die Frage, wer das Unternehmen führen wird.

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Hans Riegel, Mitinhaber der Firma Haribo in Bonn (HAns RIegel BOnn) und Sohn des Firmengründers, ist im Alter von 90 Jahren gestorben. Noch am 10. März 2013 feierte er seinen 90. Geburtstag. Quelle: dpa

Am Anfang war der Bär. Der berühmte Haribo-Goldbär ist 1922 - zwei Jahre nach Firmengründung - geboren worden. Hans Riegel Senior, Gründer des Bonner Süßwarenherstellers, kreierte 1922 seine erste Gummibären-Form und schrieb damit Fruchtgummigeschichte. Das Ur-Gummibärchen war von den Tanzbären auf den Jahrmärkten inspiriert und hieß in den 1920er Jahren dementsprechend auch noch "Tanzbär".

Drei Jahre lang schwang sich Gertrud Riegel, Mitarbeiterin und Ehefrau des Unternehmensgründers jeden Tag aufs Rad und brachte die frisch gegossenen Gummibären an den Mann. Heute, bei einer Tagesproduktion von rund 100 Millionen Gummibärchen, setzt Haribo auf ein ausgeklügeltes Logistiksystem und Vertriebsgesellschaften in der ganzen Welt.

1925 kam zum Sortiment des Unternehmens, das damals noch aus einer Bonner Waschküche heraus geführt wurde, noch ein zweiter, schwarzer, Bär hinzu - Haribo setzte auf Lakritz. Neben dem schwarzen Bären stellt das Unternehmen Lakritzschnecken und -stangen mit dem aufgepressten Haribo-Schriftzug her. Erst 1960 kommen die Goldbären auf den Markt, die auch heute auf der ganzen Welt verkauft werden. 1967 werden die Bären vom Deutschen Patentamt offiziell als eingetragenes Warenzeichen anerkannt.

Der Expansionskurs von Haribo bis Anfang der 80er

Seit Mitte der 1930er Jahre gibt es übrigens den Slogan zu den Süßigkeiten aus Bonn: "Haribo macht Kinder froh". Erst rund 30 Jahre später wird er vom heutigen Firmenchef Hans Riegel Junior um den Zusatz "und Erwachsene ebenso" ergänzt. Laut Angaben des Unternehmens ein Geniestreich: Angeblich kennen 98 Prozent der Deutschen die Werbebotschaft und verbinden die entsprechenden Produkte auch mit der Marke.

1,8 Milliarden Euro mit Bären, Schnecken und Konfekt

Ob es tatsächlich 98 Prozent der Deutschen sind, mag dahingestellt sein, aber auch Markus Braun vom Kölner Markt- und Meinungsforschungsinstitut Yougov bestätigt: "Haribo gehört zu den stärksten Marken Deutschlands und ist sehr beliebt." Im Yougov-Markenranking BrandIndex hat Haribo 78 von 100 möglichen Punkten. "Für die Branche ist das sehr, sehr gut", so Braun. Zum Vergleich: Konkurrent Katjes hat nur 43 Punkte. Und diese Beliebtheit zahlt sich auch finanziell aus: Nach Angaben der Lebensmittelzeitung machte das Unternehmen im Jahr 2011 einen Umsatz in Höhe von 1,8 Milliarden Euro. Damit wären die Bonner im internationalen Vergleich der siebtgrößte Süßwarenhersteller. Zu konkreten Umsatzzahlen schweigt Haribo.

Riegel dachte nicht ans Aufhören

Von Einstein bis Gottschalk - skurrile Fakten über Haribo
Erstes Fabrikgebäude war eine Waschküche1920 gründete der gelernte Bonbonkocher Hans Riegel Senior die Firma Haribo in einer Hinterhof-Waschküche in der Bergstraße in Bonn-Kessenich. Am 13. Dezember 1920 lässt er Haribo (als Akronym für Hans Riegel Bonn) ins Handelsregister der Stadt Bonn eintragen. 1921 heiratet Riegel, seine Frau Gertrud wird die erste Haribo-Mitarbeiterin. Quelle: Presse
Startkapital: Ein Sack Zucker und ein TopfDas Startkapital des Gründers Hans Riegel bestand übrigens aus einem Sack Zucker, einer Marmorplatte, einem Hocker, einem gemauerten Herd, einem Kupferkessel und einer Walze. Mit diesen Mitteln schuf er in besagter Bonner Waschküche ein mittlerweile weltweit bekanntes Unternehmen. Quelle: dapd
100 Millionen GummibärchenMittlerweile produziert das Familienunternehmen pro Tag 100 Millionen seiner Goldbären. Würde man die einzelnen Bären aus der Produktion eines Jahres nebeneinander stellen, hätte man eine Goldbärenkette von 160.306 Kilometer Länge. Mit der einer Jahresproduktion an Gummibärchen könnte man also vier mal die Erde umrunden. Verkauft werden die Goldbären übrigens weltweit, beispielsweise als "Gold-Bears", "Ositos de Oro" oder "Zlote Misie". Quelle: dpa/dpaweb
Fast 470.000 Kilometer LakritzWürde man übrigens die gesamte Jahresproduktion an Lakritzschnecken von Haribo aufrollen und aneinander reihen, hätte man einen Lakritzstrang von 468.000 Kilometer Länge. Damit ließe sich die Distanz zwischen der Erde und dem Mond überbrücken. Quelle: dpa/dpaweb
SloganSeit den 1930er Jahren wirbt Haribo damit, Kinder froh zu machen. Mitte der 60er ergänzte Unternehmensgründer Hans Riegel die Werbebotschaft um den Zusatz "und Erwachsene ebenso". Mit Erfolg: Laut Angaben des Unternehmens kennen 98 Prozent der Deutschen den Werbeslogan und verbinden das Unternehmen aus Bonn auch damit. Quelle: Presse
WerbepartnerschaftEbenfalls ein cleverer Schachzug des Unternehmens war die Verpflichtung des Moderators und Showmasters Thomas Gottschalk als Werbegesicht. Ab 1991 macht Gottschalk Reklame für Goldbären, Colorado und Lakritz, das ist die längste Werbepartnerschaft der Welt. Sie bescherte sowohl Gottschalk als auch Haribo neben den entsprechenden Einnahmen auch einen Eintrag ins Guinnessbuch der Rekorde. 2014 kündigten Gottschalk und Haribo das Ende der Zusammenarbeit an. Quelle: obs
Berühmte FansDoch auch schon bevor Gottschalk begann, für Haribo zu werben, konnte die Marke viele Fans gewinnen. Kaiser Wilhelm II. beispielsweise schrieb aus seinem Exil in Doorn, dass die Gummibärchen aus Bonn das Beste seien, was die Weimarer Republik hervorgebracht habe. Auch Albert Einstein, Erich Kästner, Heinz Rühmann, Konrad Adenauer und Hans-Dietrich Genscher hatten immer Goldbären bei sich. Und auch in Übersee erfreuen sich Goldbären großer Beliebtheit. So sagte die US-Schauspielerin Reese Witherspoon, deren Vater sechs Jahre Militärarzt in Wiesbaden war, in einem Interview, dass Deutschland "die tollsten Süßigkeiten" habe und dass Gummibären "doch die beste Erfindung" seien. Quelle: dpa

Hans Riegel Junior führte das Unternehmen seit 1946. Bis zu dessen Tod im August 2009 stand ihm sein Bruder Paul zur Seite. Nachdem die Brüder 1946 aus amerikanischer Kriegsgefangenschaft zurückgekehrt waren, machten sie sich an den Wiederaufbau des Unternehmens. Der promovierte Wirtschaftswissenschaftler Hans Riegel übernahm den kaufmännischen Bereich einschließlich Marketing und Vertrieb, sein Bruder Paul kümmerte sich um Technik und Produktion. Heute hat Paul Riegels Sohn Hans-Guido die technische Leitung des Unternehmens inne.

Die Riegelbrüder bauten das lokale Süßwarenunternehmen zum Global Player aus. Bereits 1950 arbeiteten rund 1000 Mitarbeiter für Haribo, 1945 waren es noch 30 gewesen. Das Unternehmen expandierte mit Gummibärchen und Kaubonbons in mehr als 20 Länder.

Der Expansionskurs von Haribo von 85 bis heute

Seine Inspiration für Süßwarentrends holte sich Goldbären-Chef Riegel aus Kinderserien, Magazinen und Comics. "Ich muss darüber informiert sein, was sie naschen wollen, was sie denken, welche Sprache sie sprechen", sagte der Firmenpatriarch. Seit nunmehr 67 Jahren führt er das Unternehmen. Am 9. März feiert Riegel seinen 90. Geburtstag. Am heutigen Dienstag gab das Unternehmen Haribo den Tod des Patriarchen bekannt, der bis zum letzten Tag nicht ans Aufhören dachte. "Ich mache meine Arbeit, weil sie mir Freude macht, und ich habe keinen Grund, mir die Freude selbst zu nehmen", sagte der Haribo-Chef einmal in einem Interview mit der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung".

Undurchsichtige Nachfolgeregelung

Gemeinsam mit Bruder Paul teilte er sich bis 2009 die Anteile an dem Unternehmen - auch wenn das Verhältnis unter den Brüdern und vor allem zwischen Hans Riegel und der nächsten Generation schwierig war. Dementsprechend lange beschäftigte die Nachfolgefrage das Unternehmen: Im Jahr 2010 entschied sich Haribo dann für eine neue Unternehmensstruktur - allerdings erst nach einem Schiedsspruch der Industrie- und Handelskammer in Bonn.

Seit gut drei Jahren steht die Haribo Holding GmbH & Co. KG an der Spitze der weltweit agierenden Gruppe: Je 50 Prozent daran halten der Firmenpatriarch Hans Riegel sowie die Paul Riegel Familienholding - also Paul Riegels Kinder Hans-Jürgen, Hans-Guido, Andrea und Hans-Arndt. Eine Ebene darunter agieren zwei Gesellschaften: eine für das Inlands- und eine für das Auslandsgeschäft. An der 2010 getroffenen 50:50-Regelung habe sich auch bis heute nichts geändert, wie Firmensprecher Marco Alfter gegenüber WirtschaftsWoche Online bestätigte. Was nach seinem Tod mit Riegels Anteilen und seinem Vermögen, das in einer Stiftung in Österreich ruht, geschehen soll, wurde jedoch nie klar kommuniziert.

Zwist im Fruchtgummiland

Die beliebtesten Marken im Überblick
Branche: Pflege und Kosmetik Beliebteste Marke (Vorjahr): Nivea (Nivea) BrandIndex (Vorjahr): 89 (89) Die Kosmetikserie in den blauen Döschen erreicht nun schon das dritte Jahr in Folge einen Traumwert von 89 Punkten. Das Unternehmen Beiersdorf, das die Marke vor mehr als 100 Jahren entwickelte, kann mehr als zufrieden mit sich sein. Gemeinsam mit Audi und Wikipedia teilt sich Nivea Platz drei der beliebtesten Marken der Deutschen. Alle drei erreichen 89 Image-Punkte. Über das Ranking: Das Markt- und Meinungsforschungsinstitut YouGov erstellt jährlich ein Ranking der beliebtesten Marken des Jahres. Ihm liegen rund 500.000 Verbraucherbefragungen aus dem Jahr 2012 zu Grunde. Für den BrandIndex werden täglich 2.000 Verbraucher befragt, erreichbar sind Werte zwischen -100 und +100 BrandIndex-Punkten. Die Jahresauswertung erfolgt nach Branchen und in der Gesamtschau über alle Branchen hinweg. Quelle: APN
Branche: Tankstellen Beliebteste Marke (Vorjahr): Jet (Jet) BrandIndex (Vorjahr): 14 (22) Tankstellen können bei den Deutschen nur wenig punkten. Jet setzt sich mit 14 Punkten zwar deutlich vor die Konkurrenz wie Aral (4) oder Shell ( -12), doch insgesamt steckt die Branche nach der Kritik an den Erdölproduzenten im ersten Halbjahr 2012 im Imagetief und konnte sich erst zum Jahresende hin wieder leicht erholen. Quelle: Gemeinfrei
Branche: Telekommunikation Beliebteste Marke (Vorjahr): vodafone (vodafone) BrandIndex (Vorjahr): 29 (34) Telekommunikationsmarken sind den Deutschen im Allgemeinen weniger sympathisch als Vertreter anderer Branchen. Die Top fünf der Branche erhalten gerade einmal zwischen sieben und 29 BrandIndex-Punkten. Vodafone hält seine Positionierung aus dem Vorjahr, musste aber im Verlauf des Jahres Federn lassen und sank in der Gunst der Verbraucher um fünf Punkte. Quelle: dapd
Branche: Banken Beliebteste Marke (Vorjahr): ING DiBa (ING DiBa) BrandIndex (Vorjahr): 51 (52) Auch Banken hatten 2012 ein schwieriges Jahr. Die ING-DiBa kann ihre Position dennoch halten und führt das Branchenranking wie auch im Vorjahr an - Volks- und Raiffeisenbanken (48 Punkte) folgen auf Platz zwei. Die Plätze drei bis fünf belegen die Sparda Bank, die Sparkasse und die Bank of Scotland. Quelle: dpa
Branche: Fast Food Beliebteste Marke (Vorjahr): Nordsee (Nordsee) BrandIndex (Vorjahr): 60 (63) Statt Burger, Döner oder Currywurst bevorzugen die meisten Deutschen die Marke, die für schnelle Fischgerichte steht: "Nordsee" erobert mit Lachs- und Matjesbrötchen Platz eins. Insgesamt schneiden die Fast-Food-Ketten in puncto Markeimage aber deutlich schlechter ab als etwa Mode- oder Kosmetikmarken. Nordsee setzt sich mit ansehnlichen 60 Punkten deutlich von den Mitbewerben wie McCafé (30 Punkte) oder Starbucks (26 Punkte) ab. Quelle: AP
Branche: Textilhandel Beliebteste Marke (Vorjahr): Peek & Cloppenburg (Peek & Cloppenburg) BrandIndex (Vorjahr): 64 (63) P&C verbessert sein Image kontinuierlich und nicht nur das, es hält die Top-Position bei den Textilhändlern, vor C&A und H&M, die nach den Bränden in Textilfabriken in Asien an Image eingebüßt haben. Quelle: Comfort Holding GmbH
Branche: Baumärkte Beliebteste Marke (Vorjahr): Bauhaus (Bauhaus) BrandIndex (Vorjahr): 66 (62) Die Deutschen sind ein Volk von Heimwerkern, daher belohnen sie Obi, Hornbach und Bauhaus mit zusätzlichen Imagepunkten. Bauhaus verbessert sich im Vergleich zu 2011 gleich um vier Punkte und baut damit seinen Vorsprung zu Obi (62) und Hornbach (59) weiter aus. Quelle: Creative Commons-Lizenz

Auch ändert die neue Struktur nichts am Streit zwischen den beiden Familienzweigen. So wollte Hans Riegel jahrelang einen anderen seiner Neffen als zweiten Geschäftsführer neben sich: Hans-Jürgen, Paul Riegels Sohn aus erster Ehe, sollte Nachfolger des Vaters werden. Er leitete bis 2005 das Frankreichgeschäft des Unternehmens, geriet dann aber so heftig mit dem Patriarchen aneinander, dass er im Herbst 2005 Haribo verließ. Trotzdem zeigt sich der Fruchtgummi-Riese - zumindest nach außen - geschlossen. "Damit hat die Familie die Weichen für die Zukunft gestellt", bilanzierte Hans Riegel damals. Nun ist die Frage, wie es nach dem Tod des Chefs weitergehen wird.

Bleibt Gottschalk Markengesicht?

Aber nicht nur intern ist bei der Gummibärenschmiede nicht immer alles Gold, was glänzt. "In den vergangenen Monaten ist die Marke etwas schwächer geworden", sagt Braun von Yougov im März gegenüber WirtschaftsWoche Online: Es sei nur Spekulation, aber der Imageknick könnte daran liegen, dass das bekannte Werbegesicht, Thomas Gottschalk, seit seinem Weggang bei "Wetten, dass" nicht mehr so positiv behaftet sei. Gottschalk wirbt seit nunmehr 1991 für Goldbären & Co. Sein Vertrag mit Haribo läuft - unabhängig von seiner Fernsehpräsenz - noch bis zum Jahr 2013, wie Alfter sagte. Ob der Vertrag verlängert werde oder nicht, sei derzeit im Gespräch.

Andere Partnerschaften, wie die seit 2008 existierende Kooperation mit der Fluglinie Tuifly, solle dagegen auf jeden Fall weitergeführt werden. Gerade diese, auf den Namen bAIR-Line getaufte Partnerschaft sei sehr erfolgreich, wie Alfter sagt. Seit Ende 2008 sind für die Linie zwei Haribo-Sondermodelle im Einsatz und fliegen Urlauber in die Ferien. Aber ob Gottschalk nun bleibt oder nicht, ernsthaft gefährden könne das Image der Marke ohnehin kaum etwas, ist sich Meinungsforscher Braun sicher. "Die Marke Haribo ist sehr, sehr stark", betont er.

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Auch die Klage der Kartellbehörden gegen den Süßwarenhersteller habe auf die Beliebtheit des Unternehmens und dessen Produkte keinen Einfluss gehabt, so Braun. "Das Image ist über die Jahre sehr stabil geblieben." Dem Unternehmen wurde vorgeworfen, dass sich Mitarbeiter zwischen 2006 und 2008 mit hochrangigen Mitarbeitern von Ritter Sport, Mars und Nestlé über ihre jeweiligen Verhandlungen mit Einzelhändlern ausgetauscht haben. 2,4 Millionen Euro musste das Unternehmen damals zahlen. Die Lehre daraus habe man gezogen, wie Alfter sagt. In entsprechenden Schulungen habe das Unternehmen "jedem Mitarbeiter klar gemacht: was darf man, was darf man nicht?"

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