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Hausgeräteindustrie Schwächere China-Nachfrage setzt deutschen Hausgeräte-Herstellern zu

In den ersten fünf Monaten haben deutsche Hersteller weniger Hausgeräte in der Volksrepublik verkauft. Der Grund: Weniger Chinesen kauften zuletzt Wohnungen.

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In den ersten fünf Monaten 2019 ist die Nachfrage in China nach deutschen Haushaltsgeräten deutlich zurückgegangen. Quelle: obs/Accor Hotellerie Deutschland GmbH

Weniger neue Wohnungen heißt auch weniger neue Waschmaschinen und Kühlschränke: Das nachlassende Wachstum im wichtigen Markt China macht sich bei den Hausgeräteherstellern bemerkbar. Weltweit werde jedes fünfte große Hausgerät üblicherweise in dem Land verkauft, sagte der Sprecher der deutschen Hausgeräteindustrie, Reinhard Zinkann, am Dienstag in Berlin.

In den ersten fünf Monaten 2019 sei die Nachfrage in China aber deutlich zurückgegangen, weil sich wegen der schwächeren Konjunktur und politischer Eingriffe weniger Chinesen Wohnungen kauften als zuletzt.

„Die wirtschaftlichen Bedingungen waren in den vergangenen Monaten in vielen Regionen nicht einfach“, sagte Zinkann. „Dennoch geht es der Hausgeräteindustrie recht gut, was uns optimistisch in die Zukunft blicken lässt.“

Der Marktforscher GfK erwarte bei großen Haushaltsgeräten wie Kühlschränken, Waschmaschinen und Backöfen in diesem Jahr ein weltweites Marktwachstum von zwei Prozent, bei Kleingeräten wie Staubsaugern und Espressomaschinen sind es neun Prozent.

Mehr: Bei E-Autos, Roboterwagen und Mobilitätsdiensten bevorzugt Peking verstärkt lokale Anbieter. Die Folgen für VW, Daimler und BMW sind gravierend.

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