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Hitzewelle Deutsche Bahn rüstet sich für Höchsttemperaturen am Dienstag und Mittwoch

Bislang gab es nur an den Grenzen vereinzelte Probleme im Zugbetrieb. Die Deutsche Bahn wappnet sich dennoch für mögliche Hitze-Rekorde.

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Für grenzüberschreitende Fahrten hält die Bahn weniger Ersatzfahrzeuge bereit. Bei Schäden kann dort also weniger kompensiert werden. Quelle: dpa

Berlin Fahrgäste der Deutschen Bahn müssen wegen der anhaltenden Hitze mit Einschränkungen rechnen. Der Konzern wappnet sich nach eigenen Angaben wieder mit Tausenden Litern Wasser, um es an Fahrgäste in heißen Wagen zu verteilen. Zugbegleitern wird noch einmal deutlich gemacht, was zu tun ist, wenn Klimaanlagen ausfallen: vom Umsetzen von Fahrgästen bis zur vollständigen Räumung der Wagen.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet für die nächsten beiden Tage stellenweise mit Spitzentemperaturen von bis zu 39 Grad. Generell spricht der Bahn-Konzern weiter von einem weitgehend stabilen Zugverkehr. Es gebe etwas mehr Ausfälle von Fahrzeugkomponenten als an kühleren Tagen. 94 bis 95 Prozent der 3.500 Klimaanlagen in Fernzügen seien aber verfügbar, hieß es am Montag.

Probleme mit Antrieben sorgten am Montag jedoch für einzelne Zugausfälle zwischen Deutschland, Belgien und den Niederlanden, weil sich Trafos überhitzten, wie ein Unternehmenssprecher sagte. Nach Informationen von „hr info“ waren schon am Sonntag sieben Züge ausgefallen. Für grenzüberschreitende Routen hat die Bahn nicht so viele Ersatzfahrzeuge wie für Inlandsverbindungen. Denn die Züge müssten technisch für mehrere Bahn-Systeme ausgelegt sein.

Die Fahrten von und nach Amsterdam und Brüssel begannen deshalb am Montag in Köln, wo die Kunden in Inlands-ICEs umstiegen. Dadurch waren sie laut Bahn eine halbe Stunde länger unterwegs. Bei ICE- und Intercity-Zügen laufen die Klimaanlagen inzwischen auch, wenn die Züge auf Abstellgleisen stehen – sie sollen sich nicht aufheizen. Je nach Zug sind die Geräte für Temperaturen bis 40 oder 45 Grad ausgelegt. Einige ältere Intercity-Züge sind nicht klimatisiert, im Regionalverkehr ist der Anteil größer.

Für die nächsten Tage hält die Bahn nach eigenen Angaben zusätzliche Zugbegleiter und Lokführer bereit. Und auch in den Werkstätten soll sich möglichst viel Personal bereithalten.

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