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Infografik Schlechte Hartweizenernte macht Nudeln teurer

Quelle: Konstantin Megas für WirtschaftsWoche

Nudeln werden teurer. Der Preis von Hartweizen, dem wichtigsten Rohstoff für die Herstellung von Teigwaren, hat sich binnen Jahresfrist mehr als verdoppelt.

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Hamsterkäufe sorgten 2020 nicht nur bei Klopapier für einen gewaltigen Absatzanstieg, verängstigte Verbraucher deckten sich auch mit Nudeln ein. In Deutschland stiegen Absatzmenge und Umsatz um jeweils fast 20 Prozent. Weil die Nudelvorräte in vielen Haushalten noch nicht verzehrt wurden, wird der Absatz in diesem Jahr vermutlich zurückgehen.

Die Umsätze mit Nudeln aber werden weiter anziehen, weil Preissteigerungen den Absatzrückgang mehr als ausgleichen. Grund: Die weltweite Hartweizenernte ist dramatisch eingebrochen. Hartweizen ist der wichtigste Rohstoff für die Herstellung von Teigwaren. Im wichtigsten Exportland Kanada ist die Ernte wegen der Dürre um 46 Prozent eingebrochen. In der EU hat sich der Preis für Hartweizen im Jahresvergleich verdoppelt. Der Rohstoff wird knapp. Deutschland muss mehr als vier Fünftel seines Bedarfs durch Importe decken. Denkbar, dass das Nudelangebot in den Supermärkten übersichtlicher wird. Dabei war am 25. Oktober Weltnudeltag.

Mehr zum Thema: Wetterbedingte Ernteausfälle treiben die Agrarpreise nach oben. Besonders der Kaffeepreis zieht an. Immerhin: Anleger können über Aktien mitverdienen. Rohstoffe: Wie Anleger am teuren Kaffee mitverdienen

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