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Insolvente Air-Berlin-Tochter Zeitfracht-Bietergruppe an Niki interessiert

Am Mittwoch hat auch die Air-Berlin-Tochter Niki Insolvenz angemeldet. Bis Ende der kommenden Woche muss ein Käufer gefunden werden. Die Liste der Interessenten für die Airline wird immer länger.

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Berlin Die Liste der Kaufinteressenten für die insolvente Air-Berlin-Tochter Niki wird immer länger. Nach Firmengründer Niki Lauda und dem Billigflieger Ryanair warf auch ein Bieterkonsortium um den Berliner Logistiker Zeitfracht und die Wartungsfirma Nayak den Hut in den Ring. Die Bietergemeinschaft prüfe bereits die Bücher bei Niki, bestätigte ein Sprecher von Zeitfracht am Samstag. Interesse bestehe an Maschinen und Crews sowie an der Niki-Technik. Die Bietergemeinschaft hat von Air Berlin bereits die Techniksparte sowie die Frachttochter Leisure Cargo übernommen.

Niki meldete am Mittwoch Insolvenz an. Eigentlich wollte die Lufthansa die österreichische Fluggesellschaft übernehmen. Der deutsche Branchenführer entschied sich dann aber gegen einen Kauf und begründete dies mit kartellrechtlichen Bedenken der EU-Kommission. Auch der Reiseveranstalter Thomas Cook erwägt eine Übernahme.

Für einen möglichen Verkauf drängt die Zeit. Bis Ende der neuen Woche muss nach Angaben von Niki-Betriebsratschef Stefan Tankovits eine Lösung gefunden werden, da andernfalls die wichtigen Start- und Landerechte (Slots) auslaufen.

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