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Insolvente Handelskette Strauss Innovation startet in heiße Verkaufsphase

Exklusiv

Für die angeschlagene Ladenkette Strauss Innovation stehen die Chancen gut, einen Investor zu finden.

Strauss Innovation Quelle: dpa

„Beim Investorenprozess sind wir auf Kurs“, sagte Insolvenzverwalter Andreas Ringstmeier der WirtschaftsWoche. „Es gibt mehrere Interessenten, darunter handelsaffine Finanzinvestoren, die bereits erste Preisvorstellungen geäußert haben“, so Ringstmeier. Sie würden jetzt die Unternehmensdaten im Detail analysieren und mit Fachleuten aus den zentralen Abteilungen sprechen.

„Unser Ziel ist es, noch im April verbindliche Angebote zu bekommen, im Mai den Verkauf unter Dach und Fach zu bringen und spätestens im Juni den Investor zu präsentieren“, kündigte Strauss-Sanierungsberater Hans Peter Döhmen gegenüber der WirtschaftsWoche an. Für die Gläubiger stünden die Chancen gut, zumindest einen Teil ihres Geldes wiederzusehen. „Dass es eine Quote von null gibt, ist für mich nicht vorstellbar“, sagte Ringstmeier.

Die Strauss-Geschäftsführung hatte Ende Januar ein Schutzschirmverfahren beantragt, eine Insolvenzvariante, die auf die Sanierung des Unternehmens abzielt. Klar ist aber, dass der Kleinkaufhauskette harte Einschnitte bevorstehen. 17 der bisher 96 Filialen sollen bis Sommer schließen, 200 der 1400 Mitarbeiter werden gehen. Zudem soll das Sortiment um neue Produkte wie Wellnessartikel ergänzt werden.

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