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Internethandel Bahr will Versandapotheken Rabatte verbieten

Nach einem Gesetzentwurf des Bundesgesundheitsministers dürfen ausländische Internet-Apotheken für etliche Medikamente bald keine Rabatte mehr geben. Bisher bieten solche Apotheken großzügige Bonus-Regelungen an.

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Tabletten und Euro-Scheine liegen auf einem Tisch einer Apotheke. Quelle: dpa

Berlin Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) will einem Zeitungsbericht zufolge die strenge Preisbindung für Medikamente in Deutschland auch auf Versandapotheken im Ausland ausweiten. Demnach dürfen ausländische Internet-Apotheken bei rezeptpflichtigen Medikamenten künftig keine Rabatte mehr geben, schreibt die „Berliner Zeitung“ (Samstag) unter Berufung auf einen Gesetzentwurf des Ministeriums.

„Die Regelung dient der Rechtssicherheit und der Schaffung gleicher Wettbewerbsbedingungen für Versandhandelsapotheken“, heißt es in der Begründung. Bisher bieten Versandapotheken im Ausland, die sich speziell an deutsche Kunden wenden, großzügige Bonus-Regelungen. Wird der Gesetzentwurf wie geplant umgesetzt, wäre das nach dem neuen Recht verboten. Für deutsche Apotheken sind nachder aktuellen Rechtsprechung allenfalls kleine Zugaben oder Boni im Wert von höchstens einem Euro erlaubt.

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