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Interview Puma bringt kompostierbare Trikots

Exklusiv
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Nachhaltigkeit und Motorsport

Mehr Gewinn im EM-Fieber
Produkte zum Fußballfieber Quelle: Fotolia
Panini Quelle: Panini
Tipp-Kick Quelle: Fotolia
Fußball-Trikots Quelle: Fotolia
Tischfußball Quelle: dpa/dpaweb
Deutschlandfahne Quelle: dpa
Hüte und Hawaiiketten Quelle: dapd

Puma behauptet, besonders auf Nachhaltigkeit zu achten – kann Usain Bolt sein Shirt nach den Spielen in London im Garten verbuddeln?

Nein, das ist noch etwas zu früh, aber 2013 werden wir die ersten Produkte anbieten, die komplett biologisch abbaubar sind. Damit betreten wir natürlich absolutes Neuland in der Branche.

Wie weit sind Sie mit Ihrem Vorhaben, konventionelle Puma-Schuhkartons durch Ökostoffbeutel zu ersetzen?

Bis Jahresende wollen wir weltweit 80 Prozent unserer Schuhe in sogenannten Clever Little Bags verkaufen.

2013 stehen keine Sport-Großereignisse an. Steigen Sie in neue Sportarten ein?

Nein, wir wollen mit den bestehenden Sportarten wachsen. In unseren jungen Kategorien, wie zum Beispiel Golf, sehe ich noch großes Potenzial. Insgesamt ist es für uns als Marke wichtig, gerade unter jüngeren Käufern die Relevanz und Begehrlichkeit zu steigern. Ein Beispiel dafür, wie wir das schaffen wollen, ist die Ausweitung unserer Motorsport-Aktivitäten in den Bereich Global Rallye Cross, einer neuen Motorsportart, die gerade in den USA für Furore sorgt und bei der wir seit Kurzem eine Partnerschaft mit dem Autohersteller Subaru vereinbart haben.

Was, bitte, ist an Motorsport nachhaltig?

Ich gebe zu, es klingt zunächst wenig nachhaltig, aber wir arbeiten mit unseren Partnern daran, diesen Sport deutlich nachhaltiger zu machen, von der Formel 1 ausgehend in alle Motorsport-Kategorien, in denen wir vertreten sind. So befinden wir uns zum Beispiel auch mit dem Formel-1-Rennstall Ferrari in Gesprächen im Hinblick auf die Einführung unserer ökologischen Gewinn-und-Verlust-Rechnung.

Sie scherzen?

Keinesfalls, der feste Wille von Ferrari gegenzusteuern, ist da, auch Rennställe agieren nicht im luftleeren Raum. In der Autoindustrie ist das Thema Nachhaltigkeit ganz oben auf der Agenda. Marken, die darauf nicht reagieren, werden früher oder später vom Markt verschwinden.

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