iPhone-Fertiger Auch Foxconn kommt Trump entgegen

Das taiwanesische Unternehmen Foxconn will stärker in den USA investieren. Damit erfüllt der weltgrößte Auftragsfertiger einen Wunsch von Donald Trump. Der Umfang der Investitionen ist allerdings noch offen.

Das taiwanesische Unternehmen stellt vor allem iPhones her. Quelle: Reuters

PekingDer weltgrößte Auftragsfertiger Foxconn erwägt eine Ausweitung seiner Investitionen in den USA. Das taiwanesische Unternehmen, das auch Apples iPhone herstellt, kommt damit dem designierten US-Präsidenten Donald Trump entgegen, der sich eine Rückkehr der Produktion in die USA auf die Fahnen geschrieben hat. Über Umfang und Art der neuen Investitionen sei aber noch nicht entschieden, teilte die Foxconn Technology Group am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur in einer Erklärung mit.

„Wir können bestätigen, dass wir in vorläufigen Diskussionen über potenzielle Investitionen stecken, die eine Ausweitung unserer gegenwärtigen US-Operationen darstellen würden“, heißt es darin. Apple ist der größte Kunde des Unternehmens, das auch für andere Weltkonzerne produziert. Die Mitteilung folgte nur einen Tag nach der Ankündigung der japanischen Softbank-Gruppe, 50 Milliarden US-Dollar in den USA investieren zu wollen.

Softbank-Chef Masayoshi Son, der Trump am Dienstag in New York getroffen hatte, ist ein guter Freund des Foxconn-Vorsitzenden Terry Gou. Wo das taiwanesische Unternehmen in den USA investieren will, blieb unklar. Experten halten allerdings eine Verlagerung der iPhone-Produktion wegen der bestehenden Lieferketten und der hohen Lohnkosten in den USA für unwahrscheinlich.

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