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Italien Staat prüft Finanzspritze für Alitalia-Rettung

Die Fluggesellschaft Alitalia kriselt seit Jahren – doch die italienische Regierung will den Konzern nicht aufgeben. Eine Finanzspritze könnte die Lösung sein.

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Die Fluggesellschaft hat noch rund 11.600 Beschäftigte. Quelle: Reuters

Rom Die italienische Regierung aus der rechtsgerichteten Lega und der populistischen Fünf-Sterne-Bewegung könnte sich einem Insider zufolge mit einer Finanzspritze an der Rettung der kriselnden Fluggesellschaft Alitalia beteiligen.

Die Regierung könne rund 145 Millionen Euro in eine neue Trägergesellschaft für die Fluglinie einbringen, erfuhr Reuters am Mittwoch von einer Person aus dem Umfeld der italienischen Regierung. Die Gelder könnten aus Mitteln eines Programms zum Ankurbeln der angeschlagenen Wirtschaft abgezweigt werden. Eine endgültige Entscheidung gebe es aber noch nicht.

Die Regierung erwäge zudem, für unbestimmte Zeit auf die Rückzahlung eines rund 900 Millionen Euro schweren Brückenkredits durch Alitalia zu verzichten, hieß es weiter. Dieser läuft Ende Juni aus. Auch hier gebe es noch keinen Beschluss.

Denn eine solche staatliche Beihilfe könnte auf Widerstand der Europäischen Kommission treffen. Italiens Regierung hat sich die Rettung der seit Jahren angeschlagenen Alitalia mit noch rund 11.600 Beschäftigten auf die Fahnen geschrieben. Als möglicher Investor in die Fluglinie gilt auch die staatliche Eisenbahngesellschaft.

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