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Jahreszahlen Puma-Mutter Kering profitiert vom Luxus-Boom

2017 ist der Umsatz des Konzerns um 25 Prozent gestiegen – einen Anteil hatte auch Puma. Vom Sportkonzern trennt sich Kering aber bald.

Kering-Chef Francois-Henri Pinault sprach von einem „phänomenalen Jahr“. Quelle: Reuters

ParisDie Lust auf Luxus beflügelt den französische Kering-Konzern. Im vergangenen Jahr machten die Franzosen alleine mit ihren exklusiven Marken wie Gucci und Yves Saint Laurent erstmals in der Unternehmensgeschichte einen Umsatz von 10 Milliarden Euro.

Im gesamten Konzern - zu dem der deutsche Sportartikelhersteller Puma derzeit noch mehrheitlich gehört - stieg der Umsatz um 25 Prozent auf knapp 15,5 Milliarden Euro, wie Kering am Dienstag in Paris mitteilte. Dazu trugen auch starke Zuwächse bei Puma bei.

Auch beim Gewinn machte Kering einen deutlichen Satz nach vorn: Der Gewinn aus dem fortgeführten Geschäft erhöhte sich um gut 56 Prozent auf 2,95 Milliarden Euro. Das Nettoergebnis verbesserte sich um fast 120 Prozent auf 1,79 Milliarden Euro.

Kering-Chef Francois-Henri Pinault sprach von einem „phänomenalen Jahr“. 2018 werde sich Kering weiter auf sein organisches Wachstum konzentrieren, versprach Finanzchef Jean-Marc Duplaix in einer Telefonkonferenz.

Die Sportartikeltochter Puma hatte bereits am Vortag ihre Geschäftszahlen vorgelegt und dabei eine Gewinnverdoppelung für 2017 ausgewiesen. Kering will sich künftig dennoch stärker auf Luxus konzentrieren und daher die Mehrheit an Puma abgeben. Der Großteil des Aktienpakets über 86 Prozent soll an die Kering-Aktionäre gehen.

Kering-Chef Pinault erklärte dazu am Dienstag, Puma stehe am Beginn einer Wachstumsgeschichte. Durch die Verteilung der Aktien an die Aktionäre könnten diese von dem Potenzial der Marke direkt profitieren.

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