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Kaiser's Tengelmann Supermärkte sind Klotz am Bein

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Sechs Prozent plus für 2014

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2014 erzielte die Unternehmensgruppe mit ihren Geschäftsfeldern Kaiser’s Tengelmann, KiK, Obi, Tengelmann E-Commerce, TREI Real Estate sowie vielen kleineren Gesellschaften einen Nettoumsatz von 8,1 Milliarden Euro, was einem währungsbereinigten Plus von knapp 6 Prozent entspricht. Mit insgesamt 72.714 Mitarbeitenden ist das Unternehmen in Deutschland, 18 weiteren europäischen Ländern sowie den USA vertreten.

„Unsere Eigenmittelquote liegt bei rund 39 Prozent und damit auf dem Niveau des Vorjahres. So haben wir ein solides Fundament, das unser Familienunternehmen weitgehend unabhängig von den Unwägbarkeiten der Finanzmärkte macht“, sagte Haub.

Mit mehr als 15.000 Mitarbeitenden und 471 Filialen erzielte Kaiser’s Tengelmann im Geschäftsjahr 2014 einen Nettoumsatz von 1,86 Milliarden Euro, ein Minus von vier Prozent. Das Geschäftsjahr war maßgeblich geprägt von der geplanten Abgabe an den Edeka-Verbund. „Kaiser’s Tengelmann belastet die Unternehmensgruppe Tengelmann bereits seit mehr als 15 Jahren erheblich. Die Aufgabe des Geschäftsfeldes ist deshalb unausweichlich“, erklärt Alfried Bührdel, Geschäftsführer Finanzen.

Der Textildiscounter KiK erwirtschaftete mit knapp 23.000 Mitarbeitern in mehr als 3000 Läden einen Umsatz von 1,68 Milliarden Euro, ein Plus von mehr als sieben Prozent. Umsatzstärkste Sparte im Familienunternehmen ist und bleibt die Baumarktkette Obi, die es auf einen Erlös von 4,3 Milliarden Euro brachte, ein Plus von fast zehn Prozent.

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Zur Gruppe gehören auch verschiede E-Business-Geschäfte und Beteiligungen. Die Tengelmann E-Commerce GmbH vereint unter ihrem Dach die Tengelmann E-Stores GmbH mit ihren Online-Shops plus.de und gartenXXL.de, die Tengelmann Ventures GmbH, die mit knapp fünf Prozent am Online-Versender Zalando beteiligt ist, sowie die Tengelmann Social Ventures GmbH. Die Tengelmann Ventures GmbH beteiligt sich unter dem Leitsatz „Funding your ideas“ bereits seit 2009 an schnell wachsenden jungen Unternehmen und zählt zu den bedeutenden Start-up-Investoren in Deutschland.

Zum Ende des Geschäftsjahres gehörten mehr als 40 Beteiligungen aus unterschiedlichen E-Business-Bereichen zum Portfolio. „Wir sind vergleichsweise früh in diese Branche eingestiegen und konnten im vergangenen Herbst den erfolgreichen IPO von Zalando mit begleiten. Ich bin stolz darauf, dass aufstrebende digitale Start-ups auch hierzulande entstehen und an der Börse debütieren können“, so Haub.

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