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Kampf gegen Plastikmüll Aldi und Lidl wollen mehr loses Obst und Gemüse anbieten

Exklusiv
Blick in den Gemüsebereich in einem Aldi Nord mit neuem Filialkonzept, das 2017 eingeführt wurde. Quelle: dpa

Der Verzicht auf Plastiktüten war der erste Schritt, jetzt wollen die größten deutschen Lebensmitteldiscounter auch Verpackungsmüll aus Kunststoff reduzieren.

Aldi und Lidl wollen mehr unverpacktes und loses Obst- und Gemüse anbieten. „In Zukunft wollen wir diesen Anteil weiter ausbauen“, sagte ein Lidl-Sprecher der WirtschaftsWoche. „Generell ist es unser Ziel, den Anteil unverpackter Obst- und Gemüseartikel sukzessive zu erhöhen, um einen Beitrag zur Reduktion von Verpackungsmaterial zu leisten“, teilt Aldi Nord mit.

Auch die Schwestergesellschaft Aldi Süd prüft derzeit, „das Angebot loser Obst- und Gemüse-Artikel auszuweiten“. „Ab dem zweiten Quartal dieses Jahres“, will das Unternehmen „zudem Graspapier- und Zuckerrohrschalen für unsere Bio-Tomaten als Verpackungsalternativen testen.“

Zuletzt hatte der Kölner Rewe-Konzern den Einsatz von Laser-Etikettierungen bei Bio-Avocados und Bio-Süßkartoffeln getestet. In einer aktuellen Umfrage des Marktforschungsunternehmens Nielsen gaben 61 Prozent der befragten Verbraucher an, dass eine möglichst sparsame Verpackung für sie beim Kauf von Lebensmitteln eine wichtige Rolle spielt.

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