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Kartoffelverarbeiter Beschäftigte von Pfanni in Mecklenburg-Vorpommern streiken für mehr Lohn

Die Gewerkschaft fordert für die Angestellten des Unternehmen 7,9 Prozent mehr Lohn. In den kommenden Tagen soll es weitere Warnstreiks geben.

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Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hat zu der Arbeitsniederlegung bei Pfanni aufgerufen. Quelle: dpa

Stavenhagen Unter dem Motto „Für bessere Tarife, wir haben es verdient“ sind in Stavenhagen (Mecklenburg-Vorpommern) Beschäftigte des Kartoffelverarbeiters Pfanni in einen Warnstreik getreten. Sie verlangen ein besseres Angebot der Arbeitgeber in der laufenden Tarifrunde der obst- und gemüseverarbeitenden Industrie Mecklenburg-Vorpommerns, die rund 1900 Beschäftigte betrifft.

Bis zur nächsten Verhandlungsrunde am 14. März sollen an vier weiteren Firmenstandorten Warnstreiks stattfinden. Inwieweit die Produktion in Stavenhagen am Dienstag beeinträchtigt war, wollte niemand aus dem Konzern sagen.

Nach Angaben der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) verdienen in der Branche Arbeitnehmer in Mecklenburg-Vorpommern im Schnitt rund 200 Euro im Monat weniger als Beschäftigte gleicher Qualifikation und Tätigkeit in westlichen Bundesländern. Die NGG fordert 7,9 Prozent mehr Lohn.

Dagegen hatten laut Gewerkschaft die Arbeitgeber zuletzt 3,1 Prozent mehr Lohn und Gehalt für 14 Monate angeboten. Dies würde die Einkommensschere zwischen West und Ost weiter vergrößern, kritisierte die Gewerkschaft. Pfanni gehört zum Unilever-Konzern.

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