Kaufhof-Eigner Investor gibt Hudson's Bay Zunder

Jonathan Litt gefällt es nicht, dass Hudson's Bay auf Einzelhandel setzt. Der Investor will das Unternehmen offenbar dazu bewegen, sich stärker auf seine Immobilien zu konzentrieren. Sein Brief hat Folgen an der Börse.

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Der nordamerikanische Kaufhof-Eigner Hudson's Bay (HBC) gerät wegen seines Engagements im Einzelhandel unter Druck eines Anlegers. Wenn der Konzern an diesem Geschäftszweig festhalten wolle, solle er sich von der Börse verabschieden, forderte der für sein aggressives Geschäftsgebaren bekannte Anteilseigner Jonathan Litt am Montag in einem CNBC-Interview.

Zuvor hatte Litt ein einem Brief an HBC verlangt, das Unternehmen solle sich weniger auf sein Warenhausgeschäft konzentrieren und stattdessen aus seinem umfangreichen Immobilienbesitz Profit schlagen. Zu Hudson's Bay gehört vor allem die US-Einzelhandelskette Saks Fifth Avenue mit ihrer Vorzeige-Filiale auf der gleichnamigen Straße in Manhattan.

"Wenn es einen schlaueren und besseren Nutzen für einige oder alle Standorte gibt, sollten Filialen geschlossen, modernisiert und optimal genutzt werden", schrieb Litt. Der ehemalige Citigroup-Analyst hält über seinen auf den Immobiliensektor konzentrierten Hedgefonds Land & Buildings laut dem jüngsten Schreiben 4,3 Prozent an HBC.

Das ist die Hudson's Bay Company

Hudson's Bay erklärte, Litts Schreiben werde geprüft. Der nordamerikanische Konzern wurde 1670 gegründet, hatte 2015 den Sprung nach Europa gewagt und Kaufhof vom Handelsriesen Metro übernommen.

HBC-Aktien schossen in Toronto mehr als 15 Prozent nach oben.

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