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Kaufhof-Mutterkonzern Großaktionär macht Druck auf HBC

Nach dem Abgang von Gerald Storch beim Kaufhof-Mutterkonzern HBC fordert ein Investor weitere personelle Konsequenzen und eine außerordentliche Hauptversammlung.

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Ein weiter Großaktionär macht Druck auf die Kaufhof-Mutter HBC Quelle: dpa

Beim Kaufhof-Mutterkonzern HBC fordert ein wichtiger Anteilseigner nach dem Abgang des Chefs Gerald Storch weitere personelle Konsequenzen und eine außerordentliche Hauptversammlung. Er prüfe eine Reihe von Optionen, darunter auch die Ablösung von Managern des HBC-Boards, teilte der aktivistische Investor Jonathan Litt mit, dessen Investmentgesellschaft Land & Buildings rund fünf Prozent der HBC-Anteile hält.

Litt liegt schon länger im Streit mit dem Management des nordamerikanischen Handelsriesen HBC. Er will, dass sich der Konzern auf seine Warenhaus-Immobilien konzentriert, dort Werte hebt und sich vom operativen Handelsgeschäft wie etwa dem Kaufhof in Europa trennt.

Storch hatte am Freitag überraschend seinen Abgang angekündigt. Hintergrund sind Insidern zufolge Verluste von HBC in Nordamerika und Probleme beim Kaufhof. HBC bekannte sich aber erneut zu seinen Warenhäusern in Europa. "Ich glaube auch weiterhin fest an die Zukunft der Warenhäuser", schrieb der vorübergehend auch als Konzernleiter fungierende Verwaltungsratschef Richard Baker in einem Brief an die Mitarbeiter: "Und selbstverständlich stehen wir auch weiterhin zu unserem Engagement und unserer Wachstumsstrategie in Europa."

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