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KiK-Streik Angestellte fordern höheren Lohn

Die Beschäftigten bei KiK fordern Bezahlung nach dem Einzelhandels-Tarifvertrag. Der Textil-Discounter orientiert sich bisher an den für ihn günstigeren Tarifverträgen der Logistikbranche. Es geht um 350 Euro mehr Lohn.

KiK-Zentrallager wird weiter bestreikt Quelle: dpa

Der Streik im Zentrallager des Textil-Discounters KiK in Bönen ist auch am Dienstag weitergegangen. Nach Angaben von Verdi-Streikleiterin Christiane Vogt legten mehr als 150 Beschäftigte die Arbeit nieder. Die Abläufe im Zentrallager in Nordrhein-Westfalen, von dem aus alle Filialen der Textilkette in Deutschland beliefert werden, seien dadurch spürbar behindert worden.

Eine KiK-Sprecherin sagte dagegen, die Versorgung der Filialen laufe ohne Verzögerung.

Der Streik im KiK-Zentrallager war am vergangenen Freitag nach dreimonatiger Unterbrechung wiederaufgeflammt. Die Mitarbeiter verlangen die Anerkennung der Einzelhandels-Tarifverträge auch für die KiK-Logistik-Beschäftigten.

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Damit hätten die Mitarbeiter laut Verdi gut 350 Euro mehr Lohn im Monat in der Tasche. Das Unternehmen orientiert sich bislang bei der Bezahlung der Beschäftigten im Zentrallager an den günstigeren Tarifverträgen der Logistikbranche.

Zur Dauer des Streiks machte die Gewerkschaft keine Angaben. Streikleiterin Vogt erklärte, das Unternehmen müsse sich darauf einstellen, dass der Ausstand jederzeit und unangekündigt fortgesetzt werde, bis die Forderungen der Beschäftigten durchgesetzt seien.

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