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Kochbox-Versender Hellofresh wächst dank US-Geschäft deutlich

Hellofresh kann seinen Umsatz insbesondere in den USA steigern. Der Aktienkurs reagiert mit einem Plus von fast neun Prozent.

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Hellofresh wächst dank US-Geschäft deutlich Quelle: obs

Berlin Der Kochbox-Versender Hellofresh hat zum Jahresstart kräftig zugelegt. Der Umsatz kletterte im ersten Quartal um 44 Prozent auf knapp 296 Millionen Euro, wie das Berliner Unternehmen am Montag mitteilte. „Neben den USA sind wir auch in Deutschland, Großbritannien, Australien und den Benelux-Ländern deutlich gewachsen“, sagte Hellofresh-Chef Dominik Richter.

„In den Wintermonaten sind die Menschen mehr zu Hause und sie kochen häufiger. Zudem verbringen sie mehr Zeit vor dem Computer, was es für uns einfacher macht, Neukunden zu gewinnen.“ Erstmals erwirtschaftete Hellofresh von Januar bis März mit 6,6 Millionen Euro einen positiven Cashflow.

Im Gesamtjahr rechnet Richter nun mit einem währungsbereinigten Plus beim Umsatz zwischen 30 und 35 Prozent statt der bisher in Aussicht gestellten 25 bis 30 Prozent. An der Börse wurden die Zahlen und der Ausblick gefeiert. Die seit November im Prime Standard notierte Hellofresh-Aktie kletterte am Vormittag um fast neun Prozent.

Trotz des starken Wachstums schreibt Hellofresh weiterhin rote Zahlen. Der bereinigte Betriebsverlust ging um fast 27 Prozent auf 21,7 Millionen Euro zurück. Ziel ist es weiterhin, im vierten Quartal operativ die Gewinnschwelle zu knacken. „Dafür werden wir im Jahresverlauf die Marketingausgaben zurückfahren und die Marge weiter verbessern“, kündigte Richter an. Investieren will Hellofresh weiter in neue Projekte wie beispielsweise Essens-Automaten in Berlin oder Fertiggerichte in den USA.

Erst im Frühjahr hatte Hellofresh den US-Wettbewerber Green Chef übernommen. Das Geschäft auf der anderen Seite des Atlantiks, wo die Deutschen mit Blue Apron konkurrieren, wird damit noch mal wichtiger. Bereits jetzt kommen fast zwei von drei Hello-Fresh-Kunden aus den USA.

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