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Konsumgüter Schuldenkrise vermasselt das Geschäft

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Wachsende Bedeutung der Schwellenländer

Die Nestlé-Zentrale Quelle: dpa/dpaweb

Ferner werden Lateinamerika, Nordasien, Süd- und Südostasien und Australien/Neuseeland zur Region LAPAC sowie Russland und die GUS-Staaten, der Mittlere Osten, Nordafrika, die Türkei sowie Afrika/Sub-Sahara zur Region RUMEA. Die Neuordnung signalisiert die wachsende Bedeutung der Schwellenmärkte für Reckitt Benckiser.

Bei den Zahlen des  in Paris beheimateten Lebensmittelmultis Danone (Activia, Volvic), die am Mittwoch vorgelegt werden, dürfte vor allem die Sparte Milchprodukte kritisch beäugt werden. Danone  musste  im vergangenen Jahr Rückschläge bei wichtigen Joghurtmarken hinnehmen, dürfte aber vor allem wegen der Erholung im Russlandgeschäft 2012 wieder besser abschneiden.

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    In Deutschland musste der Joghurt-Marktführer herbe Rückschläge bei seinen Megasellern Acitivia, Actimel und Danacol verkraften. Der  mit großem Werbe-Tamtam Ende 2010 an den Start gebrachte angebliche Cholesterinsenker Danacol geriet sogar zum Megaflopp in den Regalen deutscher Supermarktketten.

    Einen Tag nach den Franzosen, am Donnerstag, veröffentlicht der Schweizer Lebensmittelkonzern Nestlé seine 2011er-Bilanz.

    Nestlé hat Vorteile

    Dabei werden die Anleger ihr Augenmerk vor allem auf die Entwicklung der Preise und Mengen legen, erwarten die Analysten der Bank Vontobel. Einen Vorgeschmack darauf gebe das Resultat des Konkurrenten Unilever. Im Vergleich habe Nestlé bessere Möglichkeiten, die höheren Kosten auf die Verkaufspreise umzulegen. Erwartet wird, dass Nestlé einen Umsatz von 83,5 Milliarden Franken, etwa 70 Milliarden Euro, erwirtschaftet.

    Handel



    Experten der Credit Suisse hatten die Aktien von Nestle vor Zahlen auf "Neutral" mit einem Kursziel von 58 Franken belassen. Er erwarte ein robustes Wachstum im vierten Quartal, schrieb Analyst Alex Molloy in einer aktuellen Studie. Die von Konkurrenten bereits vorgelegten Zahlen ließen jedoch ein schwieriges Umfeld in den Industrieländern erwarten. In den Schwellenländern seien die Märkte stärker, auch wenn sich der Absatz dort verlangsame.

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