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Konsumgüterkonzern Reckitt Benckiser zahlt 700 Millionen Dollar in Opioid-Vergleich

Dem britischen Konsumgüterkonzern wurde vorgeworfen, ein Medikament zur Behandlung der Opioid-Abhängigkeit unsachgemäß vermarktet zu haben.

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Seit 1999 sind in den USA laut Behörden fast 400.000 an einer Opioid-Überdosis gestorben. Quelle: AP

Der britische Konsumgüterkonzern Reckitt Benckiser hat sich im Streit mit US-Bundesstaaten um dubiose Marketingmethoden für ein opioidhaltiges Medikament auf einen Vergleich geeinigt. Das Unternehmen habe im Rahmen des Kompromisses eine Zahlung von 700 Millionen Dollar (629 Millionen Euro) akzeptiert, teilte New Yorks Generalstaatsanwältin Letitia James am Mittwoch mit.

Reckitt Benckiser war beschuldigt worden, das Präparat Suboxone Film irreführenderweise als Mittel gegen Schmerzmittelsucht vermarktet zu haben, obwohl es sich beim Wirkstoff angeblich selbst um ein sehr starkes und abhängig machendes Opioid handelt. Dadurch sollen Kunden und die staatliche Krankenversicherung Medicaid getäuscht worden sein. Im Juli hatte der Konzern deshalb bereits einen 1,4 Milliarden Dollar teuren Vergleich mit dem US-Justizministerium und der Handelsbehörde FTC erzielt.

Mehr: Die Folgen der Schmerzmittel-Epidemie in den USA sind verheerend. Nun bahnt sich eine milliardenschwere Einigung mit den Pharmakonzernen an.

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