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Konsumgüterkonzern Unilever übertrifft Analysten-Schätzung – nur geringe Zuwächse

Der niederländisch-britische Konzern hat mit rückläufigen Absatzmengen in Europa und den USA zu kämpfen. Auch das China-Geschäft erholt sich nur langsam.

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Unilevers Quartalszahlen fallen auch wegen des starken Euros eher schwach aus. Quelle: Reuters

Steigende Kosten für Rohstoffe, Verpackung und Logistik belasten den Konsumgüterkonzern Unilever zunehmend. Dies, zusammen mit wieder steigenden Investitionen, drücke auf das Ergebnis, teilte das Unternehmen am Donnerstag in London mit. Der Konzern besitzt zum Beispiel die Marken Langnese, Knorr, Pfanni und Dove.

Im ersten Halbjahr stiegen die Erlöse leicht um 0,3 Prozent auf 25,8 Milliarden Euro, wie es hieß. Dabei belastete unter anderem der starke Euro. Organisch, sprich bereinigt um Währungseffekte sowie Zu- und Verkäufe, stieg der Umsatz um 5,4 Prozent. Im zweiten Quartal betrug das Wachstum aus eigener Kraft 5 Prozent, was etwas besser war, als Analysten im Schnitt erwartet hatten.

Das Umfeld bleibe dabei im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie volatil, auch wenn es einige Verbesserungstendenzen gebe, hieß es. In China setze sich die Erholung fort, jedoch liege das Marktwachstum weiter unter dem vor der Pandemie.

In Nordamerika und Europa liefen die Geschäfte im zweiten Quartal zum Teil schwächer, da die Nachfrage für Lebensmittel, die zu Hause konsumiert werden können sowie für Hygieneprodukte im Vergleich zum Vorjahr zurückging. In Südostasien belastete ein neuer Lockdown.

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