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Lactalis Massenrückruf von Babymilch wegen Salmonellengefahr

Wegen Salmonellengefahr hat der französische Milchkonzern Lactalis zahlreiche Produkte zurückgerufen. Darunter ist eine Babymilch-Marke. In 30 Ländern müssen die Regale von Apotheken und Supermärkten ausgeräumt werden.

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Nach Behördenangaben haben sich in den vergangenen Monaten 31 Kleikinder mit Salmonellen infiziert. Millionen Produkte wurden zurückgerufen. Quelle: AP

Paris Der französische Milchkonzern Lactalis hat Millionen weitere Produkte wegen Salmonellengefahr zurückrufen lassen. Apotheken und Supermärkte räumten am Donnerstag Dosen und Flaschen mit Babymilch aus ihren Regalen, während Lactalis darum bemüht war, den Schaden durch den Skandal im Zaum zu halten. Lactalis-Sprecher Michel Nalet sagte der Nachrichtenagentur AP, dass 30 Länder von dem neuen Rückruf betroffen seien. Welche, sagte er nicht.

Lactalis gilt als einer der größten Milchkonzerne der Welt. Das Unternehmen hat in diesem Monat bereits mehrere Millionen Babymilchprodukte zurückgerufen, am Donnerstag wurde der Rückruf auf alle Produkte ausgeweitet, die seit Februar in der Lactalis-Fabrik in Craon in Westfrankreich hergestellt worden sind. Es handele sich um eine Vorsichtsmaßnahme, teilte der Konzern mit.

Nach Angaben der französischen Gesundheitsbehörden haben sich in den vergangenen Monaten 31 Kleinkinder im Land mit Salmonellen infiziert, nachdem sie in den Tagen zuvor Säuglingsmilch aus der Lactalis-Fabrik in Craon getrunken hatten. 16 davon wurden im Krankenhaus behandelt, ihnen geht es mittlerweile wieder besser. Ob Kinder in anderen Ländern erkrankt sind, ist unklar.

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