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Landwirtschaft Bauernverband fordert jährliche Anschubfinanzierung in Millionenhöhe

Die Landwirte benötigen Hilfe, um sich gegen dien Klimawandel abzusichern. Sie plädieren daher für eine Mehrgefahrenversicherung, die vom Staat bezuschusst wird.

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 Eine Frau mit einem Regenschirm geht hinter einer vertrockneten Wiese entlang. Quelle: dpa

Der Bauernverband pocht auf Einführung einer sogenannten Mehrgefahrenversicherung, damit sich Landwirte gegen die Folgen des Klimawandels absichern können. Dafür brauche es eine Anschubfinanzierung von Bund und Ländern, und zwar jährlich 400 Millionen bis 500 Millionen Euro mindestens für die ersten drei Jahre, sagte Bauernpräsident Joachim Rukwied am Dienstag bei der Vorstellung der Erntebilanz 2020.

Die Versicherung solle freiwillig sein und es den Landwirten ermöglichen, das Risiko etwa extremer Wetterlagen selbst zu reduzieren. Den Aufbau einer solchen Versicherung könne die Landwirtschaft alleine nicht stemmen.

„Was wir als Landwirte feststellen müssen: Der Klimawandel manifestiert sich“, sagte er. „Wir dreschen deutlich früher, wir haben nicht mehr die Stabilität der Ernteerträge, die wir vor zehn, 15 Jahren noch hatten.“

Auch die regionalen Unterschiede würden stärker. Mit der neuen Versicherung wolle man das Thema strategisch angehen.

Mehr: In Deutschland landen weniger Pflanzenschutzmittel auf dem Acker.

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