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Lebensmittel Oetker schwächelt auch im Ausland

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Zuversicht für die kommenden Monate

Wie Oetker sein Imperium errichtete
Der Todestag des Firmengründers Dr. August Oetker jährt sich am 10. Januar 2018 zum hundertsten Mal. Am 6. Januar 1862 wird der Bäckersohn August Oetker in Obernkirchen nahe dem ostwestfälischen Minden geboren. Der ehrgeizige Apotheker... Quelle: Oetker KG
... versucht es zuerst in Berlin, bevor er am 1. Januar 1891 die Aschoff'sche Apotheke übernimmt. Quelle: Oetker KG
Oetker entwickelt medizinische Weine oder Fußcreme; der wirtschaftliche Erfolg bleibt aber unter den Erwartungen. Dann experimentiert der Bäckersohn... Quelle: Oetker KG
...in einer vier Quadratmeter kleinen Kammer („meine Geheimbutze“) mit Backpulver. Das hatte zwar schon Justus Liebig erfunden. Man konnte es aber nicht längere Zeit lagern – und einen Beigeschmack hatte es auch. Quelle: Oetker KG
Oetker experimentiert so lange, bis er im Jahr 1893 portioniertes Backpulver in Tütchen auf den Markt bringt. Der Clou daran: Er garantiert, dass es genau die richtige Menge Triebmittel für ein Pfund Mehl war. Quelle: Oetker KG
Für die Qualität sollte der Name Dr. Oetker bürgen. Eine der heute bekanntesten Marken Deutschlands war entstanden.
1899 werden schon zwei Millionen Tütchen „Backin“ hergestellt. Quelle: Oetker KG

Mit 145 Millionen Euro lag das Investitionsvolumen deutlich über dem Vorjahreswert von 109 Millionen Euro. In Deutschland wurden 40 Millionen Euro investiert, im Ausland 105 Millionen Euro. Wie im Vorjahr lagen die Schwerpunkte der Investitionstätigkeit auf dem Ausbau der Produktionsstätten und der Erweiterung der Distributionsstrukturen.

Die Anzahl der Beschäftigten stieg im Jahr 2013 um 1,8 Prozent auf 10.343 Mitarbeiter. Davon waren 4.314 Mitarbeiter in Deutschland und 6.029 Mitarbeiter im Ausland beschäftigt.

Die ersten drei Monate des Geschäftsjahres 2014 seien für Dr. Oetker gut verlaufen, teilt das Unternehmen mit. Trotz andauerndem Preisdruck auf den Rohstoffmärkten und weltwirtschaftlichen Schwankungen blicke das Unternehmen durchaus zuversichtlich auf die kommenden Monate. Neben dem weiteren Ausbau der strategischen Sortimente in allen Ländern werden auch im laufenden Jahr weitere Expansionsmöglichkeiten in ausländische Märkte geprüft.

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Zu Berichten über Auseinandersetzungen in der Eigentümerfamilie sagte Oetker: „Ja, es gab und gibt unterschiedliche Sichtweisen und kontroverse Diskussionen unter den Gesellschaftern.“ Die habe es aber immer gegeben und hätten keine Auswirkungen auf das Tagesgeschäft. Zu der Kartellstrafe in Millionenhöhe gegen die Oetker-Tochter Radeberger wollte sich Oetker nicht äußern.

Die Radeberger Gruppe, Biermarktführer in Deutschland, hat den Vorwurf der Preisabsprache zurückgewiesen und Widerspruch eingelegt.

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