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Lebensmittelkonzern Molkereiprodukte und Babynahrung bescheren Danone starken Jahresstart

Das boomende Geschäft mit Baby-Nahrung in China füllt Danone kräftig die Kassen. Im ersten Quartal stieg der Umsatz des Konzerns stark an.

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Der französische Lebensmittelkonzern verzeichnet im ersten Quartal 2018 einen gestiegenen Umsatz. Quelle: Reuters

Paris Die hohe Nachfrage nach Molkereiprodukten sowie nach Babynahrung in China hat dem französischen Lebensmittelkonzern Danone einen starken Start ins Jahr verschafft. Die gestiegene Geburtenrate nach dem Ende der Ein-Kind-Politik und höhere Haushaltseinkommen ließen die Nachfrage nach hochpreisigen Marken wie Aptamil und Nutrilon in der Volksrepublik zum Jahresanfang um mehr als 50 Prozent ansteigen, wie der weltweit größte Joghurt-Hersteller am Mittwoch mitteilte.

Dies führte zu einem überraschend starken Umsatzplus im ersten Quartal von 4,9 Prozent auf rund 6,1 Milliarden Euro. Dies war der stärkste Anstieg in einem ersten Quartal seit fünf Jahren. Die Verkaufsmenge legte um 1,1 Prozent zu, während Experten einen Rückgang erwartet hatten.

Dazu trug auch eine Erholung im Geschäft mit Milchprodukten und pflanzlicher Nahrung außerhalb von Nordamerika bei, nachdem der Konzern seine Activia-Joghurts neu aufgelegt hatte. In Europa ging der Absatz von Molkerei-Produkten jedoch leicht zurück.

Für 2018 sieht Danone-Chef Emmanuel Faber den Konzern auf Kurs, den Gewinn je Aktie auf vergleichbarer Basis um einen zweistelligen Prozentsatz zu steigern.

Danone hatte zuletzt für zehn Milliarden US-Dollar den Sojamilch-Hersteller White Wave übernommen, nachdem das Geschäft mit Milchprodukten lange geschwächelt hatte. Einschließlich solcher Zukäufe sprang der Umsatz im ersten Quartal um 10,8 Prozent nach oben.

Wie die Rivalen Nestlé und Unilever sehen sich die Franzosen zunehmend dem Druck von Investoren ausgesetzt, die Rendite zu steigern. Anleger zeigten sich über die Zahlen erfreut: Danone-Aktien kletterten an der Börse um rund drei Prozent.

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