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Lebensmittelpreise Bei diesen Nahrungsmitteln fallen die Preise

Nach Butter werden nun auch Käseprodukte und Sahne günstiger. Welche Lebensmittel seit Jahresbeginn viel günstiger geworden sind.

KäseNach der Butter wird auch der Käse billiger. Deutschlands Discount-Marktführer Aldi hat die Preise für zahlreiche Produkte wie Käseaufschnitt, Frisch- und Schmelzkäse, aber auch Sahneprodukte um teilweise mehr als 13 Prozent gesenkt. Bei Norma sollen vor allem Käseprodukte und Kaffeesahne billiger werden. Netto Marken-Discount kündigte Preissenkungen bei verschiedenen Eigenmarken an, darunter Käse und Zahnpasta. Aldi betonte, das Unternehmen gebe mit der Rotstiftaktion sinkende Rohstoffpreise an die Kunden weiter. Der Hintergrund: Die Milchpreise auf den Erzeugermärkten sind seit Monaten unter Druck. Ursache dafür sind nach Angaben des Milchindustrie-Verbandes eine hohe Milchanlieferung in Deutschland, aber auch das russische Einfuhrverbot für Milchprodukte, das für zusätzlichen Druck auf die Preise sorge. Quelle: dpa
ButterAuch Butter ist wegen der Sanktionen gegen Moskau deutlich billiger geworden. Die Preise sind seit Beginn des Jahres um 10,8 Prozent gefallen. Was die Verbraucher freut, ist für die Hersteller bedrohlich. Die EU stellt deshalb Geld bereit, um ein Überangebot auf dem europäischen Markt zu verhindern und damit Produzenten zu helfen. Hilfe gibt es für Erzeuger von knapp 20 leicht verderblichen Obst- und Gemüsesorten. Die Produkte werden aufgekauft, auch Entschädigungen für Ernteverzicht oder Ernteabbruch sind möglich. Milchbauern und Käsehersteller bekommen Geld für die Einlagerung von Butter, bestimmter Käsesorten und Magermilchpulver. EU-Agrarkommissar Dacian Ciolos beziffert den Wert der Hilfsmaßnahmen auf etwa 180 Millionen Euro. Quelle: dpa/dpaweb
SteinobstAuch beim Kern- und Steinobst wie Pflaumen, Pfirsichen und Kirschen sinken die Preise: Seit Beginn dieses Jahres wurden Obstsorten mit einem Kern um 19,2 Prozent billiger. Quelle: AP
KartoffelnRekorderträge bei der Ernte halten die Kartoffelpreise in Deutschland niedrig. Pro Hektar holten die Landwirte in diesem Jahr im Bundesschnitt so viele Kartoffeln aus der Erde wie nie zuvor. Auch die absolute Erntemenge bei Kartoffeln legte mit einem Plus von fast einem Fünftel auf 11,5 Millionen Tonnen kräftig zu. Das große Angebot an Kartoffeln schlägt sich auch auf die Preise nieder: Seit Januar sind sie um 19,3 Prozent gefallen. Quelle: dpa
BeerenErdbeeren, Himbeeren und Stachelbeeren sind seit Jahresbeginn um 27,5 Prozent billiger geworden. Quelle: dpa
TraubenDie Weinlese in Deutschland ist im vollen Gang. Doch ein neuer Schädling ärgert die Winzer: Die kleine Fliege asiatischer Herkunft könnte zu wirtschaftlichen Einbußen führen. Das würde den Preis für Trauben und Wein entsprechend heben. Seit Januar ist der Preis für Weintrauben um 29 Prozent gefallen. Quelle: Blumenbüro Holland/dpa/gms
GurkenAuch der Preis für Gurken ist durch die Sanktionen gegen Russland betroffen. Seit Beginn des Jahres ist er um 32,7 Prozent gesunken. Die Produzenten sollen deshalb vom Hilfsprogramm der EU profitieren. Quelle: dpa/dpaweb
TomatenIm August kosteten Tomaten sieben Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Allein in diesem Jahr ist der Preis für Tomaten um 35,2 Prozent gefallen. Quelle: dpa
Kürbissen, Auberginen, MaisBei Kürbissen, Auberginen und Mais fiel der Preis seit Januar um 36,4 Prozent. Grund dafür ist eine gute Ernte. Quelle: dpa
SalatSalat ist seit Jahresbeginn um 43,7 Prozent billiger geworden. Damit ist Salat das Lebensmittel, das in diesem Jahr den stärksten Preisverfall erlebt hat. Der Grund ist das Exportverbot nach Russland. 2013 wurden EU-weit 2,2 Millionen Tonnen Obst und Gemüse nach Russland exportiert - das entspricht einem Warenberg von zwei Milliarden Euro. Diese Ware liegt nun hier in den Regalen. Quelle: dpa
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