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Logistik Bahn-Aufsichtsratschef sieht Schenker als wichtigen Baustein

Die weltweite Logistiktochter Schenker bringe „internationalen Spirit“ in den Konzern. Einem Verkauf steht Aufsichtsratschef Odenwald skeptisch gegenüber.

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Die Konzernspitze der Deutschen Bahn berät über einen möglichen Teilverkauf der Logistiktochter Schenker. Quelle: dpa

Berlin Bahn-Aufsichtsratschef Michael Odenwald hat sich skeptisch zu einem Verkauf der weltweiten Logistik-Tochter Schenker geäußert. „Persönlich halte ich Schenker für einen wichtigen Baustein, der internationalen Spirit in die Bahn bringt“, sagte der ehemalige Staatssekretär im Verkehrsministerium in einem am Donnerstag vorab verbreiteten Interview mit dem Magazin „Bilanz“.

Zudem verdiene Schenker schönes Geld. Es gebe aber keine Denkverbote. „Ich bin auf die Vorschläge des Vorstandes gespannt“, sagte Odenwald. Der Staatskonzern Deutsche Bahn muss bis 2023 eine Finanzlücke von gut fünf Milliarden Euro füllen. Schon in diesem Jahr fehlen über zwei Milliarden Euro.

Als eine Option erwägt der Vorstand den Verkauf der internationalen Nahverkehrstochter Arriva – aber auch zumindest Teile von Schenker abzugeben. Konkrete Vorschläge soll der Vorstand im März dem Aufsichtsrat vorlegen. In dem Gremium gibt es dazu sehr unterschiedliche Vorstellungen. Als Option zum Füllen der Lücke gelten auch eine Erhöhung der Schulden oder direkte staatliche Hilfen.

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