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Logistik Schenker nimmt wieder Sendungen nach Großbritannien an

Der Brexit hat zu viel Bürokratie für die Logistiker geführt. Wegen Überlastung hatte die Bahn-Tochter Schenker daher die Annahme von Sendungen eingestellt.

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Der Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU hat die Logistiker stark belastet. Quelle: dpa

Nach einer rund einwöchigen Unterbrechung nimmt die Logistik-Tochter der Deutschen Bahn, DB Schenker, ab sofort wieder Sendungen aus der EU nach Großbritannien an. „Für die reibungslose Auslieferung der Sendungen ist es dabei unerlässlich, dass die notwendigen Zolldokumente vorliegen“, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.

Schenker hatte vor acht Tagen wegen Überlastung die Annahme von EU-Sendungen ins Vereinigte Königreich eingestellt. Lediglich rund zehn Prozent der Pakete seien mit den korrekten notwendigen Dokumenten versehen gewesen. Den Fällen habe aufwendig nachrecherchiert werden müssen. Die dafür verantwortlichen Mitarbeiter in Großbritannien seien damit nicht mehr hinterher gekommen.

„DB Schenker hat seine Kunden darüber informiert, dass fortan nur solche Sendungen angenommen werden können, deren Export- und Import-Papiere die Mindestanforderungen hinsichtlich ihrer Vollständigkeit und Richtigkeit erfüllen“, hieß es am Donnerstag. Dafür stehe den Kunden ein umfassender Leitfaden zur Verfügung.

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