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Logistikkonzern Fedex verklagt US-Regierung im Konflikt um Huawei-Pakete

Die Sanktionen der USA gegen chinesischen Firmen empfindet der Logistikkonzern als „eine unmögliche Last“. Fedex zieht daher vor Gericht.

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Der Logistikkonzern hält die weitreichenden Prüfungen von chinesischen Waren für nicht umsetzbar. Quelle: Reuters

Memphis Der Logistikkonzern Fedex hat nach Konflikten um die Zustellung von Huawei-Paketen die US-Regierung verklagt. Das Unternehmen lehnt es ab, vom Handelsministerium gegen chinesische Firmen verhängte Sanktionen durchzusetzen.

Es sei „eine unmögliche Last“, Millionen von täglichen Lieferungen im Netzwerk auf Herkunft und Inhalt zu prüfen, begründete Fedex in der Nacht auf Dienstag die bei einem Bundesbezirksgericht in Washington DC eingereichte Klage.

Das US-Handelsministerium erklärte auf Nachfrage, die Klage noch nicht geprüft zu haben. Ein Sprecher kündigte aber an, dass das Ministerium seine Rolle beim Schutz der Nationalen Sicherheit der USA verteidigen werde. Fedex machte in seinem Statement indes deutlich, dass der Konzern US-Exportkontrollgesetze grundsätzlich unterstütze.

Zuvor hatte es Spannungen zwischen Fedex und dem chinesischen Telekom-Riesen Huawei gegeben. Chinas Behörden ermitteln seit Mai gegen Fedex, weil das Unternehmen mehrere Pakete von Huawei in die USA umgeleitet hatte. FedEx entschuldigte sich und sagte, die Pakete seien versehentlich fehlgeleitet worden.

Die Regierung von US-Präsident Donald Trump hatte Huawei im Handelsstreit mit China im Mai auf eine schwarze Liste von Unternehmen gesetzt, deren Geschäftsbeziehungen zu US-Partnern strengen Kontrollen unterliegen. An der Börse geriet Fedex zuletzt wegen befürchteter Vergeltungsaktionen Chinas unter Druck.

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