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Luftfahrtbranche Boeing-Chef zeigt sich auf Luftfahrtmesse demütig

Im Vorfeld der weltgrößten Luftfahrtmesse in Le Bourget bei Paris äußert sich Dennis Muilenburg. Der Boring-Chef gelobt Besserung und gibt sich zurückhaltend.

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Boeing Co Chief Executive Dennis Muilenburg pauses while speaking during a news conference at the annual shareholder meeting in Chicago, Illinois, U.S., April 29, 2019. Jim Young/Pool via REUTERS TPX IMAGES OF THE DAY Quelle: Reuters

Paris Boeing-Chef Dennis Muilenburg übt sich nach den tödlichen Abstürzen und dem weltweiten Flugverbot für den Mittelstreckenjet 737 Max in Demut. Bei der bevorstehenden weltgrößten Luftfahrtmesse in Le Bourget bei Paris gehe es für sein Unternehmen diesmal nicht um Aufträge, sondern um Sicherheit, Bescheidenheit und Lernen, sagte der Manager am Sonntag vor Journalisten in Paris. Für die Verbesserung des Flugzeugs, dessen Software vermutlich mit zu den beiden Unglücken mit insgesamt 346 Toten beitrug, werde sich Boeing die notwendige Zeit nehmen.

Wann die Flugzeuge des Typs wieder abheben können, wollte der Boeing-Chef nicht prognostizieren. Der Zertifizierungsprozess komme zwar gut voran, doch die Entscheidung liege bei den Behörden. „Wir halten es für sinnvoll, das Flugzeug auf der ganzen Welt gleichzeitig wieder in die Luft zu bekommen“, sagte Muilenburg. Viele Airlines haben die Max-Maschinen vorausschauend bereits für den Großteil des Sommers aus dem Flugplan gestrichen.

Derzeit nehmen die Aufseher zahlreicher Staaten, darunter auch die EU-Luftfahrtbehörde EASA, den Flieger und die geplanten Änderungen an Software und Sicherheitssystem unter die Lupe. Bisher hatten sie sich größtenteils auf die Prüfungen durch die US-Behörde FAA verlassen. Diese steht aber im Zusammenhang mit der Zulassung der 737 Max ebenfalls heftig in der Kritik.

Mehr: Steigende Kerosinpreise, immer komplexere Entwicklungen und das Drama um die Boeing 737: Experten sehen schwierige Zeiten auf die Luftfahrtbranche zukommen.

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