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Luxusmodefirma Burberry streicht nach Umsatzeinbruch 500 Stellen

Die Erlöse des Konzerns gingen im abgelaufenen Quartal um 48 Prozent zurück. Nun reagiert Burberry-Chef Marco Gobbetti mit einem Sparprogramm.

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Vorstandschef Marco Gobbetti betonte, es werde noch einige Zeit dauern, bis die Nachfrage insgesamt wieder das frühere Level erreicht. Quelle: Bloomberg

Nach einem Umsatzeinbruch im Quartal infolge des Corona-Shutdown zieht der britische Luxusmodekonzern Burberry die Reißleine. Der Vorstand will 500 Stellen streichen und so 55 Millionen Pfund (61 Millionen Euro) - fünf Prozent der Gesamtkosten – einsparen, wie der für seine Trenchcoats und Karomuster bekannte Traditionskonzern am Mittwoch mitteilte. Die einmaligen Aufwendungen für das Sparprogramm lägen bei 45 Millionen Pfund.

Der Umsatz brach im abgelaufenen Quartal um 48 Prozent auf 257 Millionen Pfund ein. Finanzvorstand Julie Brown sagte, der Negativtrend habe sich zuletzt abgeflacht, da zunehmend die Filialen geöffnet wurden. Vor allem die Geschäfte in China seien wieder anzogen.

Dort habe der Handel im Juni auf dem Vorkrisenniveau gelegen. Vorstandschef Marco Gobbetti betonte aber, es werde noch einige Zeit dauern, bis die Nachfrage insgesamt wieder das frühere Level erreicht. Der positive Trend im Juni sei aber ermutigend.

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