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Mängel Boeing-Dreamliner müssen am Boden bleiben

Alle Boeing-Flugzeuge vom Typ 787 Dreamliner dürfen vorerst nicht abheben. Grund ist ein mögliches Leck in den Treibstoffleitungen. Boeing hatte die Überprüfung der Luftfahrtbehörde FAA selbst empfohlen.

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Der Boeing 787 Dreamliner hatte bereits in der Entwicklungsphase mit zahlreichen Problemen zu kämpfen. Quelle: Reuters

New York Wegen eines möglichen Lecks in den Treibstoffleitungen müssen alle Boeing-Flugzeuge vom Typ 787 Dreamliner vorerst am Boden bleiben. Die US-Luftfahrtbehörde FAA ordnete die Inspektion der Langstreckenflugzeuge für Mittwoch an, teilte der Airbus-Konkurrent in Chicago mit. Die Mängel waren aufgefallen, nachdem bei zwei der Leichtgewichtsflugzeuge Treibstoff ausgelaufen war. Der Boeing 787 Dreamliner hatte bereits in der Entwicklungsphase mit zahlreichen Problemen zu kämpfen.

Boeing hat die Überprüfung selbst empfohlen. Der US-Hersteller warnte, fehlerhaft installierte Verbindungen der Treibstoffleitungen könne dazu führen, dass die Turbinen nicht die volle Leistung bringen oder dass sie in Brand geraten. Es gebe aber mehrere Sicherheitssysteme, die solche Zwischenfälle verhindern sollten. Insgesamt sind weltweit derzeit 33 Dreamliner-Flugzeuge im Einsatz. Die größten Boeing-787-Kunden sind die japanische All Nippon Airways, Japan Airlines und Air India.

Die Auslieferung der ersten Maschinen des Prestigeobjekts hatte sich wegen diverser Probleme um dreieinhalb Jahre verzögert. Derzeit erhöht Boeing seine Dreamliner-Produktion, um einen Überhang von 838 Aufträgen im Wert von mehr als 173 Milliarden Dollar abzubauen.

Das Langstrecken-Verkehrsflugzeug ist für 200 bis 300 Passagiere ausgelegt. Es ist das erste Großraumflugzeug, dessen Rumpf zu einem Großteil aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff besteht. Die Erstauslieferung an All Nippon Airways erfolgte am 25. September 2011.

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