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McDonald's Fremde „Mac-Marken“ können verhindert werden

Ein Unternehmen aus Singapur wollte sich die Marke „MacCoffee“ in der EU schützen lassen. Doch das wollte Fastfood-Platzhirsch McDonald's nicht mit sich machen lassen - und muss es auch nicht.

So sieht der McDonald's der Zukunft aus
McDonald’s Quelle: McDonald's
McDonald’s Quelle: McDonald's
McDonald’s Quelle: McDonald's
McDonald’s Quelle: McDonald's
McDonald’s Quelle: McDonald's
direkt an den Platz geliefert, Quelle: McDonald's
direkt an den Platz geliefert, Quelle: McDonald's

Die Fastfood-Kette McDonald's hat den Schutz der Marke Maccoffee in Europa durch ein anderes Unternehmen vorerst verhindert. Wenn der Name eines Getränks mit dem Wortbestandteil „Mac“ oder „Mc“ anfange, könnten Verbraucher an die Marke McDonald's denken, erklärte das EU-Gericht am Dienstag in Luxemburg.

Umsatz von McDonald’s Deutschland bis 2014

Das Element „Mac“ in Maccoffee werde nämlich wegen „klanglicher und begrifflicher Ähnlichkeiten“ mit dem Anfangselement „Mc“ der McDonald's-Marken gleichgesetzt. Es sei wahrscheinlich, dass Maccoffee damit bewusst vom McDonald's-Image profitieren wolle, hieß es weiter. Das Unternehmen Future Enterprises aus Singapur hatte versucht, sich Maccoffee als Marke in Europa schützen lassen.

Das EU-Markenamt hatte bereits im Jahr 2013 entschieden, dass die Marke Maccoffee für nichtig erklärt werden müsse. Dagegen klagte Future Enterprises. Das Unternehmen kann nun innerhalb von zwei Monaten beim übergeordneten Europäischen Gerichtshof (EuGH) gegen das Urteil vorgehen.

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