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Medienbericht Bundesregierung reduziert offenbar Investitionen in Schienenausbau

Die Bundesregierung plant eine Investitionsoffensive für die Bahn. Doch nach einem Bericht fließt bis 2021 zunächst weniger Geld in den Schienenausbau.

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In den kommenden beiden Jahren plant das Verkehrsministerium Investitionen in Höhe von mehr als drei Milliarden Euro. Quelle: dpa

Die Bundesregierung hat einem Medienbericht zufolge trotz der angekündigten Investitionsoffensive für die Bahn im laufenden Haushalt und der Finanzplanung für 2021 weniger Mittel für den Aus- und Neubau des Schienennetzes vorgesehen als in den vergangenen beiden Jahren. Das berichtet die „Rheinische Post“ vorab unter Berufung auf eine Antwort des Verkehrsministeriums auf eine Anfrage der Grünen.

Demnach flossen 2018 bundesweit 1,591 Milliarden Euro in die Trassen, im vergangenen Jahr waren es sogar 1,638 Milliarden. Für dieses und das kommende Jahr sehe das Ressort von Verkehrsminister Andreas Scheuer aber lediglich 1,501 und 1,552 Milliarden Euro vor.

Zugleich stiegen die Mittel für den Aus- und Neubau von Bundesfernstraßen im Jahr 2021: Dann sollen 2,721 Milliarden Euro beispielsweise in neue Autobahnen fließen. 2018 waren es noch 2,362 Milliarden, 2019 rund 2,6 Milliarden. Für dieses Jahr plane Scheuer 2,5 Milliarden ein.

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