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Medienbericht Iranische Fluggesellschaft Mahan Air soll Flugbetrieb in Deutschland einstellen

Die Airline steht offenbar unter Verdacht, Kämpfer und Waffen für die iranischen Revolutionsgarden unter anderem nach Syrien zu transportieren.

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Ein Flugzeug der Mahan Air startet im Bildhintergrund vom Internationalen Flughafen Teheran. Quelle: AP

Berlin Die Bundesregierung will nach Informationen der „Bild“-Zeitung den Flugbetrieb der iranischen Gesellschaft Mahan Air ab deutschen Flughäfen einstellen. Dies solle im Laufe des Januars geschehen, berichtete die Zeitung am Freitag vorab ohne Angaben von Quellen. Die Bundesregierung sei zu diesem Ergebnis nach intensiven Beratungen gekommen. Derzeit fliegt Mahan Air pro Woche viermal ab Düsseldorf und zweimal ab München in die iranische Hauptstadt Teheran. Die Bundesregierung wollte den Bericht zunächst nicht kommentieren.

US-Sicherheitsbehörden hätten gegenüber deutschen Regierungsvertretern massiven Bedenken gegenüber den Flügen der Mahan Air zu Zielen in der Bundesrepublik geäußert, hieß es in dem Bericht. Die Fluggesellschaft stehe im Verdacht, Kämpfer und Waffen für die iranischen Revolutionsgarden unter anderem in das Bürgerkriegsland Syrien zu transportieren. Dort unterstützt der Iran Präsident Baschar al-Assad im Kampf gegen die Aufständischen.

Neben der privaten Mahan Air fliegt auch die staatliche Iran Air zu deutschen Zielen.

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