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Mehr Präsenz im Social Web Adidas stellt "Marken-Journalisten" ein

Sportartikelhersteller Adidas baut eigene Redaktionen auf. So will das Unternehmen Starkicker wie Messi oder Özil in sozialen Netzwerken noch werbewirksamer nutzen.

der Sportartikelhersteller will Starkicker wie Messi oder Özil in sozialen Netzwerken noch werbewirksamer nutzen. Quelle: dpa

Der Sportartikel-Riese Adidas baut in diesem Jahr rund um den Globus eigenen Redaktionen auf, um Starkicker wie Lionel Messi oder Mesut Özil, die er unter Vertrag hat, im Web noch werbewirksamer nutzen zu können, etwa bei Facebook oder Twitter. „Bei Adidas wird es künftig Marken-Journalisten geben. Wir richten an verschiedenen Standorten in der Welt regelrechte Newsrooms ein“, kündigt der scheidende Markenvorstand Erich Stamminger an. Den Auftakt bilden Büros am Konzernsitz Herzogenaurach, am US-Standort in Portland im US-Bundesstaat Oregon, in Rio de Janeiro sowie in London und Shanghai. Für die Konzernmarke Reebok werde eine Redaktion in Boston aufgebaut.

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Der Job der PR-Redakteure bestehe darin, Konsumenten aktuell mit Botschaften der Marken rund um Events, Produkte oder Stars zu versorgen und ihre Fragen zu beantworten, erklärt Stamminger. Wie viele Redakteure das Unternehmen anstellt, ließ er offen, sagte aber: „Wir werden investieren und diesen Bereich stark auszubauen, weil wir so unsere Zielgruppen direkt und schnell ansprechen können und sofort Rückmeldungen bekommen.“ Stamminger selbst, der im Vorstand für die Marken der Gruppe verantworlich ist, wird nach 30 Jahren bei Adidas seinen auslaufenden Vertrag nicht verlängern und bereits im März den Konzern verlassen.

Nachfolger des 56-Jährigen langjährigen engen Weggefährten von Konzernchef Herbert Hainer, wird der US-Amerikaner Eric Liedtke, 47. Liedtke arbeitet seit 20 Jahren für den Dax-Konzern, zuletzt als Manager für sämtliche Sportkategorien der Marke Adidas. Hainers eigener Vertrag läuft noch bis 2015. Ob er ihn verlängert, ist noch offen.

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