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Metro Milliardär Kretinsky nimmt sich bei Metro-Aktienkäufen Zeit

Kretinsky will seinen Einfluss auf den deutschen Großhandelskonzern Metro ausweiten. Doch dafür lässt er sich der Großaktionär Zeit.

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Der Metro-Großaktionär hat sich weitere 15,2 Prozent der Metro-Aktien gesichtert. Quelle: dpa

Düsseldorf Der tschechische Metro-Großaktionär Daniel Kretinsky nimmt sich für die Aufstockung seines Anteils an dem Handelsriesen Zeit. „Es gibt eine Options-Verlängerung“, sagte ein Sprecher der Duisburger Familienholding Haniel, bei der sich Kretinksy zusammen mit einem Partner den Zugriff auf weitere 15,2 Prozent der Metro-Aktien gesichert hat. Insidern zufolge hat Kretinksy nun bis Juni Zeit, die Optionen zu ziehen. Bis dahin könnte Metro wichtige Weichenstellungen für die Konzentration des Geschäfts auf den Großhandel vollzogen haben - Metro-Chef Olaf Koch arbeitet aktuell am Verkauf der Supermarktkette Real.

Kretinsky und sein Partner Patrik Tkac hatten sich mit Haniel bereits auf den Kauf von 7,3 Prozent der Metro-Anteile verständigt. Zusätzlich haben sie sich eine Option auf weitere 15,2 Prozent der Metro-Anteile aus dem Haniel-Fundus gesichert. Zudem haben sie Zugriff auf Metro-Anteile der Elektronikhandelsholding Ceconomy. Zusammengerechnet mit den Ceconomy-Anteilen könnten die beiden Partner über die Schwelle von 30 Prozent kommen, was ein Übernahmeangebot für Metro auslösen würde. Insidern zufolge arbeitet Kretinsky an einem Finanzierungspaket für den Kauf der Anteile und eine mögliche Übernahme des Handelsriesen.

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