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Metro-Supermarktkette Real-Arbeitnehmer sprechen sich für Käufer aus der Handelsbranche aus

Die Real-Beschäftigten fürchten die Zerschlagung durch einen feindlichen Investor. Alternative Pläne des Metro-Konzerns machen ihnen nun Hoffnung.

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Arbeitnehmervertreter fürchten die Zerschlagung der Supermarktkette. Quelle: dpa

Düsseldorf Die Arbeitnehmervertreter der Metro-Tochter Real setzen auf einen Verkauf der Supermarktkette an einen Interessenten aus der Handelsbranche. „Ich brauche einen strategischen Investor, ich glaube an Real“, sagte der Real- Gesamtbetriebsratsvorsitzende Werner Klockhaus am Mittwoch der Nachrichtenagentur Reuters. „Ein Investor, der uns erhalten will und eine Strategie hat, dem werden wir als Betriebsräte und Arbeitnehmervertreter unsere Hilfe anbieten.“

Klockhaus hat dabei einen Interessenten im Auge: „Ich glaube schon, dass Markant ein solcher strategischer Investor sein könnte.“ Insidern zufolge hat der Einkaufsverbund ein Auge auf das operative Geschäft von Real geworfen. Markant werde „zu einem laufenden Prozess keine Stellungnahme abgeben“, hatte ein Sprecher dazu erklärt.

Insidern zufolge verhandelte Metro auch mit dem Immobilieninvestor X+Bricks über Real, ein Konsortium um die Redos-Gruppe habe sich zurückgezogen. Die Arbeitnehmer fürchten, dass Real bei einem Verkauf an einen Immobilien-Investor zerschlagen wird - denn der könnte die Filialen an Konkurrenten weiterreichen oder einer anderen Nutzung zuführen. „Ein feindlicher Investor, der uns zerschlagen will, wird keine Freude an uns haben“, warnte Klockhaus.

Metro prüft mit dem Vorgang vertrauten Personen zufolge nun aber auch, das operative Geschäft Reals und die Immobilien in zwei Schritten zu verkaufen. „Einen getrennten Verkauf von operativem Geschäft und Immobilien sehe ich aber positiver als die bisher bekannt gewordenen Pläne“, sagte Klockhaus, der auch Gesamtbetriebsratschef der Metro ist.

Klochkhaus hatte am Mittag mit mehr als 300 Betriebsräten über das weitere Vorgehen beraten – dies sei eine Rekord-Beteiligung. „Die Mannschaft zeigt: Wir halten zusammen“, sagte er.

Er rede auch mit Metro-Chef Koch über die Zukunft Reals: „Ich habe erst gestern mit ihm gesprochen.“ Koch habe ihm versichert, dass ein neuer Eigner der Immobilien die Mieten der Filialen nicht schnell erhöhen dürfe: „Herr Koch hat mir versichert, dass das nicht passieren wird.“

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