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Milliarden-Deal Danone prüft Verkauf der Medical-Nutrition-Sparte

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Danone kann das Geld für Investitionen in Asien gebrauchen

Die hartnäckigsten Gesundheitsmythen
Eine junge Frau putzt sich mit einem Papiertaschentuch die Nase Quelle: dpa
Mann mit Rückenschmerzen sitzt im Büro Quelle: obs
In einer Zahnarztpraxis werden die Zähne eines Jungen untersucht Quelle: dpa
Ein Fieberthermometer liegt auf verschiedenen Arten und Formen von Tabletten Quelle: dpa
Ein Mann zieht an seinem Finger und erzeugt ein Knackgeräusch. Quelle: dpa
Angela Merkel hält ein Schnapsglas in der hand Quelle: AP
Ein Junge steht unter einer Dusche Quelle: dpa

Nach Schätzungen des Bankhauses Exane Paribas werden mit medizinischer Nahrung aktuell etwa 30 Milliarden Dollar weltweit umgesetzt. Zwei Drittel davon entfallen auf Produkte, die gegessen, getrunken oder über eine Sonde eingenommen werden. Das restliche Drittel macht intravenös verabreichte Nahrung aus. In den vergangenen Jahren hatte sich bei Danone das Wachstum in der Sparte abgeschwächt.

Danone bekam in Westeuropa unter anderen die Sparmaßnahmen in den Gesundheitssystemen vieler Länder zu spüren.

Nach einer Trennung von dem Geschäft könnte sich Danone künftig noch stärker auf die Geschäfte mit Molkerei-Produkten, Baby-Nahrung und Wasser konzentrieren. Denn in diesen Kernbereichen stehen Investitionen an, so etwa in Asien, wo der Konzern zuletzt mit Problemen zu kämpfen hatte. So war Danone im vergangenen Jahr in China wegen eines Skandals um Babymilch in die Schusslinie geraten. Danone musste Säuglingsnahrung zurückrufen, weil der neuseeländische Zulieferer Fonterra vor verunreinigtem Milchpulver gewarnt hatte.

Handel



Für den deutschen Rivalen Fresenius könnte das Danone-Geschäft interessant sein, wie eine Person aus dem Umfeld des Unternehmens sagte. Fresenius-Chef Ulf Schneider hat den Konzern in den vergangenen Jahren mit mehreren Milliardenübernahmen zu einem weltweit agierenden Konglomerat in der Gesundheitswirtschaft ausgebaut.

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    Allerdings wird Fresenius in diesem Jahr noch stark damit beschäftigt sein, die rund drei Milliarden Euro schwere Übernahme von Krankenhäusern des Rivalen Rhön-Klinikum zu verdauen. Fresenius wollte sich zu dem möglichen Verkauf der Danone-Sparte nicht äußern.

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