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Modebranche Britisches Modelabel Bench ist pleite

Die Fleece-Pullis von Bench waren lange Zeit der Renner bei Jugendlichen in Deutschland – nun ist das britische Modelabel insolvent.

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Das Modelabel muss Insolvenz anmelden. Quelle: Screenshot

Düsseldorf Das britische Modelabel Bench ist pleite: Der Mutterkonzern Bench Limited habe am Mittwoch den Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt, wie das Unternehmen mit Sitz in Manchester mitteilte.

Ein Grund für die Pleite sei der schwierige Einzelhandelsmarkt in Großbritannien sowie die Abwertung des britischen Pfunds nach dem Brexit.

Hinzu kam auch ein ruinöses „Logistikproblem“ aus dem Jahr 2016, wie das Unternehmen einräumte. Von der Insolvenz sei auch die deutsche Konzerntochter betroffen, heißt es in der Stellungnahme weiter.

Bench macht Streetwear für eine vorrangig junge Zielgruppe und ist in Deutschland vor allem für Kapuzen- und Fleece-Pullis bekannt. Das Label wird von München aus von dem ehemaligen Hugo-Boss-Manager Bruno Sälzer geleitet, der auch selbst an dem Unternehmen beteiligt ist. Eigentümer ist eine deutsche Private-Equity-Firma.

Barry Knight, Chef der Bench-Konzernmutter erklärte: „Wir alle bei Bench haben unermüdlich daran gearbeitet, den Turnaround des Geschäfts zu erreichen.“ Der Eigentümer habe mehrfach Kapital nachgeschossen, um in neue Filialen und Mitarbeiter zu investieren.

Doch: „Letztlich war es uns nicht mehr möglich, zusätzliche Liquidität für das Unternehmen aufzubringen. Daher bleibt uns leider nichts anderes übrig, als ein Insolvenzverfahren einzuleiten.“

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