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Modefirma Führungskrise bei Superdry – Aktie verliert gut 13 Prozent

Die Rückkehr von Gründer Julian Dunkerton als Interimschef schockiert die Aktionäre. Superdry hat seit Montag ein Fünftel des Börsenwerts verloren.

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Die britische Modemarke ist mit hochwertigen Kapuzenpullovern bekannt geworden. Quelle: Reuters

Frankfurt Die Führungskrise bei Superdry brockt der britischen Modefirma einen erneuten Kurseinbruch ein. Die Aktien verloren am Mittwoch gut 13 Prozent. Damit hat das Unternehmen seit Wochenbeginn etwa ein Fünftel an Börsenwert eingebüßt.

Auslöser des Ausverkaufs war die Rückkehr des Firmengründers Julian Dunkerton. Die Hauptversammlung hatte ihn am Dienstag mit knapper Mehrheit in den Verwaltungsrat und zum Interims-Chef gewählt. Daraufhin quittierten der bisherige Vorstandsvorsitzende Euan Sutherland, Finanzchef Ed Barker und die Mehrheit des Verwaltungsrats ihren Dienst.

Das Gremium hatte sich gegen Dunkertons Comeback ausgesprochen. Dieser ist mit knapp 20 Prozent größter Anteilseigner von Superdry.

Ein weiterer Exodus von Führungskräften wäre besorgniserregend, schrieben die Analysten des Brokerhauses Peel Hunt. Außerdem sei die geplante Sanierung der kriselnden Modefirma mit hohen Kosten verbunden. Priorität habe zunächst die Suche nach einem neuen Finanzchef mit guter Reputation.

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