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Modekonzern Starke Geschäfte zum Jahresabschluss reißen Hugo Boss raus

Der Modekonzern profitiert von einer hohen Nachfrage in Asien. Im letzten Quartal von 2018 verbuchte er ein Umsatzplus von sieben Prozent.

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Hugo Boss: Starke Geschäfte zum Jahresabschluss retten die Bilanz Quelle: dpa

Düsseldorf Die Geschäfte von Hugo Boss haben zum Jahresabschluss an Schwung gewonnen und damit dem Modekonzern doch noch zum Erreichen seiner Ziele für 2018 verholfen. Für Rückenwind sorgten der Onlinehandel und eine starke Nachfrage in Asien. „Wir haben unser Wachstumstempo erhöht und unsere Jahresziele, auch dank eines sehr guten vierten Quartals, erreicht“ sagte Firmenchef Mark Langer am Dienstag. „Wir sind überzeugt, 2019 und darüber hinaus nachhaltig und profitabel zu wachsen.“

Nach einem sieben-prozentigen Umsatzplus im vierten Quartal erreichten die Erlöse im Gesamtjahr nach ersten Berechnungen 2,8 Milliarden Euro. Sie lagen damit zwei Prozent über dem Vorjahreswert. Das operative Ergebnis (Ebitda) vor Sondereffekten werde wohl auf Vorjahresniveau liegen bei 491 Millionen Euro.

Der Vorstand hatte einen Rückgang befürchtet aber auch ein leichtes Plus für möglich gehalten. Die sehr heißen Sommermonate in Zentraleuropa hatten Boss, wie auch die Wettbewerber, ausgebremst und Rabattschlachten nach sich gezogen, die auf die Margen drückten.

Der schwäbische Modekonzern plant bis 2022, den Umsatz währungsbereinigt im Schnitt um fünf bis sieben Prozent zu steigern und die operative Ergebnismarge auf 15 Prozent von derzeit rund zwölf Prozent zu erhöhen. Vor allem das Online-Geschäft soll Boss auf die Sprünge helfen. Die vollständige Bilanz will der Modekonzern am 7. März veröffentlichen und dann auch die Prognose für 2019 bekannt geben.

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