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Modemarke Imagewechsel treibt den Umsatz von Burberry

Die neue Strategie unter Kreativchef Riccardo Tisci zahlt sich für Burberry aus. Das Wachstum der Modemarke übertrifft die Erwartungen der Analysten.

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Der vor rund einem Jahr eingeleitete Strategiewechsel des Modelabels zahlt sich aus. Quelle: AP

London Die britische Modemarke Burberry profitiert von neuen Produkten des Kreativchefs Riccardo Tisci. Im ersten Quartal kletterte der flächenbereinigte Umsatz um vier Prozent, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Analysten hatten nur mit einem Wachstum von zwei Prozent gerechnet.

„Die Resonanz der Verbraucher war sehr vielversprechend und führte zu einem starken Wachstum unserer neuen Kollektionen“, erklärte Konzernchef Marco Gobbetti. Die Aktien klettern in der Spitze um mehr als 13 Prozent.

Der vor rund einem Jahr eingeleitete Strategiewechsel des Modelabels zahlt sich aus: Gobbetti setzte auf ein frischeres Image und holte den Designer Tisci an Bord, der Klassiker aus dem Programm der für ihre Karostoffe bekannten Marke für ein jüngeres Publikum aufpeppte. Im Juni machten neue Produkte rund die Hälfte des Warenangebots aus.

Vor allem in China sei die Nachfrage von jüngeren Kunden gestiegen, erklärte Burberry. Auf diesem wichtigen Markt war das Unternehmen Luxus-Konkurrenten wie Louis Vuitton oder Gucci von Kering lange hinterhergehinkt.

Für das Geschäftsjahr 2020 bekräftigte das Unternehmen seine Prognose, wonach der Umsatz weitgehend stabil bleiben soll.

Mehr: Junge Leute wollen Luxus lieber erleben als besitzen. Das Label Gucci stellt sich darauf ein – die Konkurrenten aber tun sich schwer damit.

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