Möbeldiscounter Poco nicht von Steinhoff-Turbulenzen betroffen

Die Abwärtsspirale von Steinhoff betrifft Poco wohl nicht. Nach eigenen Angaben sei der Möbeldiscounter wirtschaftlich und strategisch eigenständig. Steinhoff sei zudem nicht der einzige Gesellschafter.

Möbeldiscounter: Poco nicht von Steinhoff-Turbulenzen betroffen Quelle: PR

BergkamenDer Möbeldiscounter Poco ist von den aktuellen Turbulenzen rund um die Poco-Beteiligungsgesellschaft Steinhoff nicht betroffen. Steinhoff sei mit einem Anteil von aktuell 50 Prozent an dem Unternehmen lediglich einer von zwei Gesellschaftern, berichtete ein Poco-Sprecher in Bergkamen am Freitag. Zweiter Anteilseigner sei über eine Beteiligungsgesellschaft die österreichische Unternehmerfamilie Seifert, die auch die Möbelkette XXXLutz betreibt. Wegen eines Feiertags war das österreichische Unternehmen zunächst nicht zu erreichen.

Mit einem Umsatz von rund 1,6 Milliarden Euro und knapp 8000 Beschäftigten zählt Poco zu den führenden deutschen Möbelhändlern. Das Unternehmen sei in seiner wirtschaftlichen und strategischen Ausrichtung eigenständig und verfüge über eine solide Finanzstruktur, hieß es. Mögliche Ermittlungen der Staatsanwaltschaft richteten sich nicht gegen Poco.

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