WiWo App 1 Monat für nur 0,99 €
Anzeigen

Möbelhaus Ikea steigt in die Hotelbranche ein

Seite 2/2

Klassische Budgethotels mit 17 qm große Zimmern

Wie Ikea die Frauen aus dem Katalog radierte
Zähne-Putzen ohne die Mama: Im Ikea-Katalog für Saudi-Arabien ist die Mutter im Pyjama einfach wegretuschiert. Quelle: Pressebild
Statt Frauen am Esstisch zu zeigen, retuschierte Ikea sogar lieber alle Personen weg. Quelle: Pressebild
...und zeigt den angepriesenen Tisch zwar als würde er von einer Familie genutzt, die Personen allerdings sind verschwunden. Quelle: Pressebild
Auch in der Küche haben Frauen für die saudi-arabischen Kataloge nichts zu suchen... Quelle: Pressebild
Ikea ließ daher alle Menschen auf seinen Werbeseiten verschwinden. Quelle: Pressebild
Männer machen das Leben für Frauen bunter, Frauen für Männer: Nicht so im Katalog für das wahabitische Königreich. Quelle: Pressebild
Dort sind nur die Möbel selbst zu sehen. Das Unternehmen hat sich mittlerweile für die Aktion entschuldigt. Nach heftigen Protesten sagte eine Sprecherin: „Wir hätten reagieren und erkennen müssen, dass der Ausschluss von Frauen aus der Saudi-Arabien-Version des Kataloges in Konflikt steht zu den Werten der Ikea-Gruppe.“ Quelle: Pressebild

So sollen die Konstruktionskosten niedrig gehalten werden. Rund 45.000 Euro sollen die Baukosten für ein Zimmer ohne Grundstück betragen. „Unser Vorteil ist, dass unser Zimmerprodukt bei den Kosten im unteren Bereich des Budgetsegments liegt, aber qualitativ weit oberhalb eines typischen Budgetzimmers“, wie Peter Andrews sagt, Geschäftsführer von Inter Hospitality, der für Hotels und Studentenwohnheime zuständigen Inter-Ikea-Tochter.

Die Geschichte von Ikea

Bei den Hotels handelt es sich um klassische Budgethotels der modernen Generation mit 150 bis 300 nur 17,5 qm großen Zimmern. Der Service ist bei diesen Einrichtungen und auf das Notwendige beschränkt. Trotzdem soll die Kunden eine teilweise hochwertige Einrichtung wie sehr guten Matratzen oder Granitoberflächen im Bad genießen dürfen.

Nach Angaben der beteiligten Parteien sind die Moxy-Häuser in Frankfurt und Berlin erst der Anfang. Marriott zeigt sich für weitere Investoren und Franchisenehmer offen, sofern sie mindestens für drei bis fünf Hotels zur Verfügung stehen. Das Potenzial für Moxy in Deutschland schätzt Marriot-Manager Lehnert auf 60 Häuser. Europaweit will Marriott mit verschiedenen Partnern innerhalb von zehn Jahren 150 Moxy-Hotels eröffnen.

Inhalt
Artikel auf einer Seite lesen
© Handelsblatt GmbH – Alle Rechte vorbehalten. Nutzungsrechte erwerben?
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%