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Moskau – St. Petersburg Deutsche Firmen an Bau neuer Schnellzugtrasse in Russland beteiligt

Am Bau einer russischen Schnellzugtrasse von Moskau nach St. Petersburg sind auch deutsche Firmen beteiligt. Die Planung soll noch dieses Jahr starten.

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Züge sollen bis zu 350 Stundenkilometer schnell unterwegs sein und so die Fahrtzeit zwischen Moskau und St. Petersburg von derzeit gut dreieinhalb auf zwei Stunden verkürzen. Quelle: dpa

Bahnreisende sollen künftig schneller von Moskau nach St. Petersburg kommen. Am Neubau dieser Hochgeschwindigkeitstrasse werden deutsche Firmen beteiligt sein, wie die deutsch-russische Auslandshandelskammer (AHK) am Mittwoch in Moskau mitteilte. Mit der russischen Staatsbahn RZD sei eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet worden.

Das Memorandum bezieht sich demnach auf die Planungsphase. Sie solle voraussichtlich noch dieses Jahr starten, sagte ein AHK-Sprecher. „Danach sollen die Bauarbeiten unter Einsatz deutscher Technologien und Ausrüstung beginnen.“

Russlands Präsident Wladimir Putin hatte im Frühjahr grünes Licht für den Bau der Strecke zwischen der Hauptstadt und der nordrussischen Hafenstadt St. Petersburg gegeben. Züge sollen dann bis zu 350 Stundenkilometer schnell unterwegs sein und so die Fahrtzeit von derzeit gut dreieinhalb auf zwei Stunden verkürzen.

Zwischen den beiden Metropolen verkehren bereits von Siemens gebaute Schnellzüge vom Typ Sapsan. Sie sind fast baugleich mit dem deutschen ICE.

In den Neubau der Strecke ist die Deutsche Initiative für Hochgeschwindigkeitsverkehr unter dem Dach der AHK eingebunden. Dazu gehören Firmen wie Siemens Mobility und die Bahn-Tochter DB Engineering & Consulting. AHK-Chef Matthias Schepp sagte, der Bau einer Bahnstrecke in enger deutsch-russischer Partnerschaft sei ein „dringend nötiges Leuchtturmprojekt“ zwischen beiden Ländern.

Mehr: Siemens steht vor einem Umbau und muss viele Hürden gleichzeitig nehmen. Im Abschwung könnten sich auch die Nachteile der neuen Struktur zeigen.

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