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Murray & Roberts Milliardär Helmig will südafrikanischen Ingenieurbau-Konzern ganz

Lutz Helmig im Jahr 2006 Quelle: dpa

Der deutsche Milliardär Lutz Helmig greift nach dem südafrikanischen Ingenieurbau-Konzern Murray & Roberts.

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Der deutsche Milliardär Lutz Helmig greift nach dem südafrikanischen Ingenieurbau-Konzern Murray & Roberts. Helmigs Familien-Holding Aton habe ein Übernahmeangebot für das Unternehmen aus Johannesburg vorgelegt, teilte Murray & Roberts (M&R) am Montag mit. Die Offerte liegt mit 15 Rand je Aktie um 56 Prozent über dem Schlusskurs vom Donnerstag, das Unternehmen wird damit mit 6,7 Milliarden Rand (465 Millionen Euro) bewertet. Murray & Roberts leidet wie seine Konkurrenten unter der schwachen Konjunktur und Sparmaßnahmen seiner Kunden aus der Öl-, Gas- und Bergbau-Branche. Aton ist mit der kanadischen J.S. Redpath bereits im Bergbau-Geschäft aktiv.

Helmig hält bereits 29,9 Prozent an M&R und hat Zugriff auf weitere 3,1 Prozent. Der drittgrößte Aktionär von M&R, Allan Gray, hat ihm nach Angaben des Unternehmens versprochen, seine Beteiligung von 10,9 Prozent im Zuge des Übernahmeangebots anzudienen.

Helmig ist als Gründer der Klinikketten Asklepios und Helios reich geworden. Letztere hatte er an Fresenius verkauft. Heute steht Helmigs Konzern auf mehreren Standbeinen: Das größte ist das Engineering-Geschäft mit dem Wiesbadener Auto-Konstrukteur Edag, der seit Ende 2015 an der Börse gelistet ist. Den größten deutschen Blutspendedienst Haema hat Helmig vor kurzem an den spanischen Rivalen Grifols verkauft.

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