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Nach Notlandung in den USA US-Luftfahrtbehörde lässt Hunderte Triebwerke testen

Nach der Notlandung eines Passagierflugzeugs in Philadelphia müssen nun alle Boeing 737 mit dem gleichen Triebwerks-Bauteil zur Inspektion.

Der Vorfall fand in fast 10 000 Metern Höhe statt. Quelle: AP

New YorkDie US-Luftfahrtbehörde FAA hat nach der Notlandung eines Passagierflugzeugs in dieser Woche Kontrollen bei insgesamt 352 Triebwerken der neuen Generation der Boeing 737 angekündigt. Diese Zahl könne durch weitere Erkenntnisse des jüngsten Vorfalls noch steigen, erklärte die FAA am Freitag. Die betroffenen Triebwerke CFM 56-7B werden in rund 1800 aller 737-Maschinen in den USA eingesetzt, weltweit sind rund 6400 in Betrieb.

Am Dienstag hatte sich laut Ermittlungen der US-Transportsicherheitsbehörde ein Schaufelblatt an einem Motor gelöst, Trümmer beschädigten ein Fenster und führten schließlich zum Tod einer Passagierin, deren Oberkörper aus der Maschine gesogen worden war. Das Flugzeug musste nach dem Vorfall in fast 10.000 Metern Höhe in Philadelphia notlanden.

Indes entschuldigte sich die Fluggesellschaft Southwest bei den Passagieren des Unglücksflugs. Neben einem Brief bekamen die Fluggäste eine Entschädigung in Höhe von 5000 Dollar sowie einen Reisegutschein im Wert von 1000 Dollar überreicht.

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