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Online-Händler Nach Versace gerät auch Amazon in China in die Kritik

Der Online-Händler vertreibt T-Shirts mit Hongkong-Slogans. In Internetforen reagierten zahlreiche Nutzer empört.

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Shanghai Im Zusammenhang mit der Hongkong-Krise zieht auch Amazon Unmut in China auf sich. Der Online-Handelsriese aus den USA vertreibt T-Shirts, die um Unterstützung für die Protestbewegung in der chinesischen Sonderverwaltungszone werben.

Darauf finden sich Slogans wie „Sofortige Freiheit für die Demokratie in Hongkong“ oder „Hongkong ist nicht China“, wie die Boulevardzeitung „Global Times“ am Donnerstag berichtete, die vom Parteiorgan der regierenden Kommunistischen Partei herausgegeben wird.

In Internetforen reagierten zahlreiche Nutzer empört und warfen Amazon einen unsensiblen Umgang mit den Menschen in China vor. Ein Nutzer des heimischen Kurznachrichtendienstes Weibo schrieb: „Amazon hat China schon verlassen, oder? Wir müssen diesem Unternehmen eine Lektion erteilen.“

Der Konzern hatte im Juli seinen Einkaufsservice in der Volksrepublik geschlossen, liefert aber weiterhin ausländische Waren in das Land. Zuletzt waren bereits ausländische Modemarken wie Versace, Calvin Klein und andere in China in die Kritik geraten wegen T-Shirts, auf denen Hongkong als eigener Staat bezeichnet wird.

Mehr: Durch technische Maßnahmen und Künstliche Intelligenz will Amazon die Zahl der Fälschungen auf null reduzieren. Doch die Herausforderung ist gewaltig.

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