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Online-Haustierbedarfshändler Zooplus schreibt wegen Einmalkosten rote Zahlen im Quartal

Sonderkosten infolge der Übernahme durch die Finanzinvestoren EQT und H&F haben Zooplus in die Verlustzone gedrückt. Der Umsatz kletterte hingegen.

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Die Finanzinvestoren EQT und Hellman & Friedman (H&F) hatten jüngst die Mehrheit an Zooplus übernommen. Quelle: dpa

Der Online-Haustierbedarfshändler Zooplus ist wegen Sonderkosten infolge der Übernahme durch Finanzinvestoren in die roten Zahlen gerutscht. Der operative Verlust (Ebitda) betrug im dritten Quartal 26,8 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Dienstag in München mitteilte. Im Vorjahreszeitraum hatte hier noch ein Gewinn von 18,4 Millionen Euro gestanden. Unter dem Strich fiel diesmal ein Verlust von 24,6 Millionen Euro an nach einem Gewinn von 7,3 Millionen Euro ein Jahr zuvor.

Der Umsatz kletterte hingegen dank einer guten Nachfrage um fast 18 Prozent auf 514 Millionen Euro. Mit Blick auf das Gesamtjahr geht die Zooplus-Führung weiterhin von einem Umsatz von 2,04 bis 2,14 Milliarden Euro aus. Das operative Ergebnis soll wie jüngst angekündigt wegen der Transaktionskosten im Zuge der Übernahme nur 20 bis 35 Millionen Euro erreichen.

Die Finanzinvestoren EQT und Hellman & Friedman (H&F) hatten jüngst die Mehrheit an Zooplus übernommen. Nach Ablauf der ersten Annahmefrist hielten beide Finanzinvestoren rund 82 Prozent des gesamten Zooplus-Grundkapitals. Sie wollen den Online-Tierbedarfshändler Zooplus von der Börse nehmen und bieten den verbleibenden Aktionären 480 Euro je Zooplus-Aktie.

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